Geschichte

Zusammengestellt von unserem leider bereits verstorbenenen Ehrenobmann Hermann Frizzi

VEREINSCHRONIK IAC - LEICHTATHLETIK 1919 - 1999

Hinweis: Ganz am Ende dieses Artikels findet ihr ihn auch als PDF sowie alle Jährlichen Chroniken von 1999 bis 2012.

 Vorwort des Autors: Eine Vereinschronik muss ehrlich und ausführlich die Geschichte eines Vereines widerspiegeln, damit der Ablauf der guten, aber auch schlechten Zeiten für immer festgehalten ist: es soll ein Zeugnis des Vereines darstellen, was sich seit dem Bestehen im Verein abgespielt hat und - vor allem auch Zeiten, die schon länger zurückliegen berücksichtigen, damit sie auch als Nachschlagwerk und Dokument dient. Es ist vor allem wichtig, dass diese Chronik so weit als möglich vollständig ist, dass hier alle Sportler und Vereinsmitglieder mit allen wichtigen Daten und Leistungen aufscheinen. Alles, was sich innerhalb des Vereines im Laufe der achtzig Jahre abgespielt hat, sollte angeführt und verewigt werden, damit keine Begebenheit und kein Name unbeabsichtigt in Vergessenheit gerät. Als man sich vor ca. drei Monaten offiziell an mich wandte und das Ersuchen vorbrachte, die Chronik der IAC-Leichtathletik der letzten achtzig Jahre seit dem Bestehen zu verfassen, also für den Zeitraum 1919 - 1999 zusammenzustellen, wollte ich anfänglich ablehnen, wusste ich doch, dass es z. Z. gewaltig schwer ist, jene Unterlagen (Berichte, Listen und Fotos, die in vielen Jahren von pflichtbewussten Funktionären gesammelt und archiviert worden sind) aufzutreiben, denn es war mir immer schon ein besonderes Anliegen, eine möglichst umfangreiche, vollständige Chronik zu erstellen und es soll[1]te so weit als möglich vermieden werden, dass nur eine Rumpfchronik zustande kommen würde. Ich wollte also wie bisher immer, eine komplette Darstellung abliefern und alles anführen. Es sollte sich niemand durch eine Nichtanführung zurückgesetzt oder gar vergessen fühlen. Schließlich obsiegte bei mir doch die Vernunft und ich stimmte dem Vorhaben aus folgenden Argumenten zu: 1. Weit mehr als die Hälfte seit 1919 bis heute war ich IACeler, am Anfang als teilweise erfolgreicher Athlet, später dann als Funktionär und gleichzeitig Aktiver, dann auch noch zwei Jahre als hauptverantwortlicher Sportwart und schließlich dreißig Jahre als Obmann dieser Sportgemeinschaft, die jetzt das 2 stolze Jubiläum seines 80-jährigen Bestandes feiern kann. Ich stand also lange genug im Mittelpunkt des Geschehens. 2. Außerdem hatte ich gleich drei Mal die Verpflichtung die entsprechende Vereinschronik zu verfassen und zwar 1969: 50 Jahre IAC 1989: 70 Jahre IAC 1994: 75 Jahre IAC 3. Als letztes Argument wollte ich beweisen, dass mein Blut nach wie vor „violett“ ist. Leider konnte ich mich teilweise nicht mehr einiges, zu meiner Zeit noch vorhandenen Archivmaterials bedienen. So möchte ich mich vorneweg dafür entschuldigen, dass diese Chronik leider nicht ganz vollständig sein kann und dass auch dieser oder jener Name darin nicht aufscheint. Ich versuche aber doch, hier das Allerbeste zu leisten.

Innsbruck, im Feber 1999 Ehrenobmann Hermann Frizzi

Rückblickend muss nun festgestellt werden, dass es der IAC-Leichtathletik in der nun schon so langen Zeit - der IAC ist der älteste aktive Leichtathletikverein Tirols - wahrlich gelungen ist, eine beneidenswerte Fülle von Erfolgen zu erringen, wobei bei uns stets Fairness und Kameradschaft überall an erster Stelle standen. 1909 begannen in Tirol die ersten zaghaften Versuche, die Leichtathletik als Sportart zu etablieren. (Fußballspieler der Vereine „Fußball Innsbruck“ und des „ITV“ organisierten während der Pausen der Fußballspiele gerne Staffelläufe und auch 100 m Bewerbe). Doch erst nach dem ersten Weltkrieg, also 1919, wo die Tiroler Leichtathletik unter Sportpionier MARTINSTÄTTER aus Innsbruck wieder aufgebaut wurde, ging es so richtig los und in diesem Jahr wurde auch der IAC gegründet. Fußball, vereint mit den Kraftsportlern des ATSVI greift mit Vehemenz ins Geschehen ein und in der folgenden Zeit wird der IAC eine sehr verdienstvolle Stütze im Kampfsport um Millimeter und Hundertstelsekunden. 1925 wird der Sportplatz an der Sill in Innsbruck (heute: Tivolisportplatz) eröffnet und nun rühren sich ganz besonders unsere Athleten, darunter ganz hervorragend auch das „schwache Geschlecht“, das u.a. auch mit einem Weltrekord auftrumpfte. 1919 - 1923 Mit der damals ganz ausgezeichneten Weite von 6,40 m wird Engelbert KIRCHMAYR, damals noch IAC-Fußballer, Tiroler Weitsprungmeister. Die Weitsprunggrube war zu diesem Zeitpunkt nur ein Provisorium, was den Wert der 6,40 m noch mehr hebt. Die eigentlichen Leichtathletikanlagen am Tivoli wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt errichtet. 1924 - 1929 Erstmals üben auch Frauen (darunter selbstverständlich auch aus den Reihen des IAC, welcher nun eine gut geführte reine LA-Gruppe installiert hat) in Tirol die Leichtathletik aus. Schon 1924 wurden einige Tiroler Rekorde durch IAC-Akteure aufgestellt. So lief Toni PLATTNER (später mehrfacher österr. Meister in den langen Strecken) die 5.000 m in 16:43,7 min und die 10.000 m in 34:26,2 min), was Tiroler Bestleistungen bedeuteten. Die 4 x 100 m Frauenstaffel stellte mit 57,00 sec ebenso einen Tiroler Rekord auf. Gretl FLÖCKINGER markierte im Diskuswurf mit 20,14 m und im Cricketballwerfen mit guten 42,91 m zwei österreichische Rekorde in diesen Disziplinen. Schnellster Tiroler und zweitschnellster Österreicher war 1924 Franz ZEDROSSER, der die 100 m in 11,3 sec sprintete. Die IAC-Leichtathletik wurde damals von Sektionsleiter Engelbert KIRCHMAYR und Vereinsobmann Franz RIEDER bestens gemanagt. Franz RIEDER war nicht nur in der Vereinsorganisation tätig, sondern er betrieb auch selbst aktiv Leichtathletik. Er zählte 1925 mit 36,95 m im Diskuswerfen neben 4 Alfred ROREI (100 m: 12,1 sec, Weitsprung 5,95 m, Speerwurf 42,15 m und 12,60 m im Dreisprung) zu den Stützen des IAC. 1925 wird der Tivolisportplatz mit den Leichtathletikanlagen seiner Bestimmung übergeben und bildet seither die Heimstätte der IAC-Leichtathletik. 1926 gewinnt IAC-Sektionsleiter Engelbert KIRCHMAYR den Tiroler 400 m - Titel. Franz WOLF stellt über diese Strecke in 53,8 sec einen neuen Landesrekord auf. Die 4 x 100 m Staffel mit Franz ZEDROSSER, Josef HOFER, Franz WOLF und Rupert KEPLINGER gewinnt 1926 die Tiroler Meisterschaft, die Frauenstaffel über 4 x 100 m wurde in diesem Jahr von Frieda NEUBARTH, Marie NEUMANN, Gretl FLÖCKINGER und Heralda ENGELHOFER gestellt und ebenfalls Tiroler Meister mit 53,43 sec. Zu einer weiteren Vereinsstütze avancierte Emma LADNER. 1927 und 1928 wird Franz ZEDROSSER über 100 m jeweils österr. Meister. Gretl FLÖCKINGER wirft 1928 österreichischen Speerwurfrekord (31,78 m). 1928 war der IAC mit Abstand der beste Tiroler Leichtathletikverein. Zum 10-jährigen Jubiläum des Vereinsbestandes machte Hilde NÖBL dem Verein ein großes Geburtstagsgeschenk. Sie schleuderte am Innsbrucker Tivoli den Frauenspeer auf gewaltige 39,40 m, was Weltrekord bedeutet hätte! Bei der vorschriftsmäßigen Nachkontrolle stellte sich leider heraus, dass der Speer um 1 cm zu kurz gewesen ist - also nichts mit dem Weltrekord! 1927 wird Toni PLATTNER österr. Meister im 1.000 m Lauf und wiederholt dieses Bravurstück auch 1928, in dem Jahr, wo der IAC bei einer Teilnahme an der WAC-Geländestaffel den guten 3. Rang erreicht. Josef HOFER sprang 1,70 m hoch. Bereits 1924 reihte sich Franz ZERDROSSER in die Sprintelite Österreichs ein (dazu kam noch der Weitsprung mit 6,35 m und der Hochsprung mit 1,67 m). ZEDROSSER lief die 100 m in 11,3 sec während der Halbzeitpause eines Fußballspieles in Leipzig. 1928 erreichte der IAC mit den Kadern Frauen: B. RAINER, F. MAULER, D. HANEL, I. WASCHBERGER, M. GASTEIGER und die bereits vorher genannten Athletinnen und bei den Männern mit: H. KRANEBITTER, T. DUZIA, E. KOHLREITER, L. KEPPLINGER, J. HITTHALER, T. RISSER, E. DOBRINGER, L. HEISS, W. MAIR, E. SCHEIBEIN, M. FLÖCKINGER, A. ARNOLD, F. ERTL, FACINELLI, H. KELLER, F. HABERDITZL und ebenfalls die schon erwähnten erfolgreichen Herren eine eklatante Vormachtstellung in der gesamten Tiroler Leichtathletik. Anni WINKLER entpuppte sich bald als zuverlässige Werferin im Verein. 1930 - 1939 Leider musste Ende 1929 Sektionsleiter Engelbert KIRCHMAYR aus beruflichen Gründen nach Wien, wodurch die IAC-Leichtathleten führerlos waren. Die größten Erfolge bescherte zu dieser Zeit der Fußballer Franz DRAXL (IAC-Flügelflitzer zu jener Zeit), der sich gleich als bester Leichtathletik-Allrounder Tirols bewies. Seine Glanzpunkte waren in der Leichtathletik (neben seiner Berufung in die Tiroler Fußballauswahl) 1934 der Tiroler Dreikampftitel (100m in 5 11,4 sec, Weit: 6.06 m und Speer 40,26 m). DRAXL wurde am 2. und 3. Oktober 1937 Tiroler Meister im Zehnkampf. Am 22. 6. 1935 lief er die 100 m in guten 11,4 sec., am 6. 9. 1936 bewältigte er die 200 m in 23,7 sec. und am 8. 9. 1935 sprang er 6,34 m weit. Infolge der politischen Wirrnisse ging in ganz Tirol und Österreich die Qualität und die Quantität in der LA stetig zurück, nur der IAC überwand die gewaltigen Schwierigkeiten und war auf dem sportlichen Sektor nach wie vor dominierend: Franz DRAXL bewältigte noch am 10. 10. 1939 die 400 m Strecke in 54,6 sec. 1939 gehörte der IAC zur österreichischen Spitze in der Leichtathletik. Hier tauchte auch beim IAC erstmals ein Name auf, welcher in den nächsten 55 Jahren untrennbar mit der Tiroler Leichtathletik verbunden werden muss: Ferdinand GOLD. 1940 - 1946 Die Kriegseinwirkungen brachten ein arges Darniederliegen der Tiroler Leichtathletik. Der Tivolisportplatz wurde durch einige Bomben sehr in Mitleidenschaft gezogen und nicht nur Not, Elend und Hunger, sondern auch Mängel an Sportstätten und Ausrüstungsgegenständen hinterließ das unglückselige Kämpfen und Morden der schrecklichen Kriegsjahre 1939 - 1945. Mancher hoffnungsvolle Leichtathet sah seine Heimatstadt nicht wieder und so hieß es total von vorne anzufangen. Eine gewisse Konsolidierungsphase begann noch 1945 und in einer stärkeren Art und Weise dann 1946. Es war vorderhand nur noch ein Sichzurechtfinden, ein vorsichtiges Tasten und Versuchen. 1946 gab der IAC mit seinem Wiederbeginn unter der Leitung von Hans SAGER der heimischen Leichtathletik mächtige Impulse, denn einige Jahre hindurch gab es in Tirol nur zwei Leichtathletikvereine, den IAC und die Turnerschaft Innsbruck. Mit dem Langstreckenas Hans GUGGENBERGER (gleichzeitig Funktionär) hatte der IAC einen sehr leistungsstarken Athleten, der viele Jahre sicherer Fa[1]vorit für Tiroler Meistertitel war. Als „Gastathlet“ stärkte immer wieder der Landecker Hermann FRIZZI, der noch der Jugendklasse angehörte und in Landeck Akteur im Hand- und Fußball war, die Reihen des IAC bei den verschiedensten Veranstaltungen und wurde dabei gewahr, dass seine Zuneigung eigentlich doch der Leichtathletik gehörte. Hans GUGGENBERGER startete bei den erstmals nach dem Kriege durchgeführten österr. Leichtathletikmeisterschaften in Wien und wurde auf Anhieb Vierter im 5.000 m und Fünfter im 10.000 m Lauf. 1947 Bei der Generalversammlung 1947 wurde der IAC-Funktionär Josef HOFFMANN zum ersten Präsidenten des Tiroler Leichtathletikverbandes gewählt. Mit den Wettkämpfern Karl und Hermann DICHT und dem erfahrenen Franz RIE[1]DER (er wurde als Sektionsleiter im IAC von Norbert HAIDER, bzw. nachher 6 von Herbert GRILLMAIR abgelöst) konnte der IAC sich wieder gut organisie[1]ren. Hans SAGER war da die treibende Kraft im sportlichen Sektor. Den Aufbau einer neuen Frauenmannschaft setzte sich zu diesem Zeitpunkt Dr. Fritz SCHAFFER zu seinem Ziel. Der Tivolisportplatz wurde in diesem Jahr renoviert. Zusammen mit der LA-Sektion von Önipontana Innsbruck setzte man sich national bedeutend in Szene. Es wurde ein Vergleichskampf mit dem WAF (Wiener LA-Verein) organisiert. Diese Veranstaltung war der Grundstein für eine neue Reihe von IAC-Veranstaltungen, national sowie auch international. Der anerkannte deutsche Trainer Ralph HOCKE vermittelte im Rahmen eines Trainingslehrganges in Innsbruck den IAC-Trainern neue, zukunftsweisende Trainingsmethoden. Erstmals als talentierter Läufer stellte sich bereits 1947 Rudolf KREBS in den Mittelpunkt. Vielleicht holte er sich da jene Härte und jenen Einsatz, den er viel später dann als Innsbrucker Vizebürgermeister gut verwenden konnte!? Abermals war Hans GUGGENBERGER erfolgreichster IAC-Athlet, erfreulich seine Plazierungen bei den österr. LA-Meisterschaften: 3. im 10.000 m Bewerb und 5. im 5.000 m Lauf. Interessant auch, dass hier der deutsche Erfolgstrainer Ralph HOCKE anlässlich der IAC-Trainerschulung in Innsbruck auch zu einem „Gedankenaustausch“ mit dem Innsbrucker Vizebürgermeister FLÖCKINGER (IAC-Mitglied) zusammenkam, wobei er wertvolle Anregungen für den Um- und Ausbau der LA-Wettkampfanlagen des Tivolisportplatzes gab. Die Anschaffung von Wettkampfgeräten am Tivoli bildete hier auch einen Teil der Aussprachen. 1948 Dieses Jahr stand ganz im Zeichen einer guten methodischen Aufbauarbeit mit einer klaren und rasanten Aufwärtsentwicklung. Tiroler Rekorde gab es durch Hans GUGGENBERGER im 10.000 m Lauf mit 33:24,8 min und im Dreisprung durch Toni SEREINIG mit 13,03 m. Als weitere Vereinsstützen etablierten sich noch die Landecker Anton BLUNDER, Karl LEHNER, Walter ZIM[1]MERMANN und Ernst MITTELBERGER. Große Erfolge feierte man bei den gewonnenen Vergleichskämpfen mit Winterthur und dem SV Reutte. 1949 1949 war für den IAC wieder ein Erfolgsjahr, der IAC etablierte sich als entscheidende Größe in der Tiroler Leichtathletikszene. Wichtig war die Erweiterung des Kaders der Spitzenathleten. So stießen Emmerich KERLE, Toni PLATTNER, Hans KNOLL, Franz GASTL, Fritz PASLER, „Zwozl“ JENEWEIN, Friedl LANIEL, Toni GRADL (ein Kufsteiner), Fritz GERSTGRASSER und Dr. Fritz SCHAFFER an die Spitze vor. Der Jugendliche Hermann FRIZZI, nach wie vor in Landeck wohnhaft, konzentrierte sich nun auf die Leichtathletik und unterzeichnete am 1. Juli 1949 die Beitrittserklärung zum IAC, eine Unterschrift als Verpflichtung für eine wirklich lange Zeit. Mit MADER, Rosi TSCHENETT und T. TSCHENETT, PREISINGER, KÖHLE, SCHAFFER, BATKOVSKI und ARTHE wuchs auch eine erfolgreiche Damenmannschaft heran. Hans SAGER mit dem jungen Hermann FRIZZI bildete bei den Burschen mit WALSER, TUSCH, NIGG, ELLER, Robert und Paul TASCHWER, WEBER, WATZDORF, REISEGGER, H. STOCKKLAUSNER, FRISCHKE, PAULWE[1]BER, THURNER, SCHENNACH, MANG, FINAROLLI, WEIYRMÜLLER, WIESER, ZIMMERMANN, JÖHRER, MEISNGER, MARKT, MATHOI und MÜLLER eine schlagkräftige Jugendmannschaft, ebenso wie mit LETZNER, GRUBER, OBITZHOFER, TROGER, SCHNELLER, KUPRIAN, Gretl GSCHWENTNER bei den Mädchen. Anton SEREINIG verbesserte seinen eigenen Tiroler Rekord im Dreisprung und wird österreichischer Meister. Große Beachtung fand in Innsbruck der Clubkampf Winterthur-Schaffhausen-IAC. In der österreichischen Vereinsmeisterschaft waren sämtliche Mannschaften des IAC (Männer, Frauen, männl. Jugend) jeweils zwischen dem dritten und fünften Platz zu finden. Der wohl erfolgreichste Sportler der IAC-Leichtathletik Hermann FRIZZI eroberte als B-Jugendlicher in der österr. Jahresbestenliste der Männer gute Plazierungen (19. im 1.000 m - Endklassement), sowie Spitzenränge in der österr. Jahresbestenliste der männl. Jugend: 3. im 400 m Bewerb in 54,3 sec, 7. im 800 m Lauf in 2:01,0 min, 9. im 1.500 m und 10. im 1.000 m Bewerb. Bei der österr. Vereinsmeisterschaft wurde der IAC in der Männerklasse II Vierter mit 10.953 Punkten, Dritter in der männl. Jugend (13.751 Punkte) und Fünfter in der Damenklasse (5.229 Punkte). FRIZZI erreichte, erstmals bei österr. Meisterschaften am Start, auf Anhieb zwei vierte Ränge, diese in den Bewerben über 800 m und 1.500 m. Anton SEREINIG verbesserte abermals den Tiroler Rekord im Dreisprung (13,10 m). Als wertvolle Stütze des IAC erwies sich abermals Walter BERNARDI in seiner Doppelfunktion: vielseitiger Jugendathlet und Ausschussmitglied als Athletenvertreter. 1950 Auch 1950 waren die „Aushängeschilder“ des IAC u. a. vor allem Anton SEREINIG und Hermann FRIZZI. Der SV Reutte und ATA Trient wurden in Innsbruck zu einem Clubkampf empfangen und besiegt. Mit 52,8 sec stellte der Jugendliche Hermann FRIZZI einen Tiroler Rekord über 400 m auf, der darauf gleich ganze zehn Jahre Bestand haben sollte. FRIZZIS altbewährte Vereinskameraden Walter BERNARDI, Anton SEREINIG, ROGERS, Fritz GERSTGRASSER, Kurt FASSER, HALLER, KNALL, Franz MEISINGER und Toni GRATL wollten sich auch noch mehr in den Vordergrund schieben und erbrachten derart gute Leistungen, dass der IAC in der österr. Männer-B-Klasse der Vereinsmeisterschaft mit einem Schlag auf den ersten Rang zu liegen kam. Dieser wohlverdiente Erfolg unseres altrenommierten Vereines war der schönste 8 Lohn für die unermüdlichen Bemühungen und Anstrengungen der Aktiven und Funktionäre. 1951 - 1952 Nach den vorangegangenen „fetten Jahren“ verspürte man 1951 den obligaten Abwärtstrend. Es gab jedoch trotz der schwindenden Mitgliederzahlen nochmals ein kräftiges Aufbäumen. Hier glänzte der IAC vor allem mit einem sehr gut besetzten und mustergültig abgewickelten Meetings auf internationaler Basis und eröffnete damit abermals eine lange Serie von Großveranstaltungen am Innsbrucker Tivolisportplatz. Schwedische, deutsche, italienische aber selbstverständlich auch einheimische Spitzenklubs gaben sich da ein vielbeachtetes Stelldichein. Noch 1952 schloss sich die Leichtathletiksektion des IAC dem Gesamtverein an und trat mit der Schwestersektion für Fußball gemeinsam aus dem Dachverband ASKÖ aus. Dadurch verlor man einige Leistungsträger. SEREINIG und FRIZZI zeigten sich jedoch als Mitglieder der Tiroler LA-Landesauswahl von der besten Seite, auch in der österr. Mannschaftsmeisterschaft konnten 1952 noch teilweise sehr ausgezeichnete Ergebnisse erbracht werden. Der Vereinsaustritt aus dem Dachverband ASKÖ mit Ende 1952 war dennoch ein Rückschlag, der den IAC für die nächsten zwei drei Jahre in Tirol von der Spitze verdrängen sollte. Einige bisherige Spitzenkräfte meldeten sich als Aktive vom IAC ab und gingen ihrem Lieblingssport bei anderen Vereinen nach und so musste nun der IAC unter der Leitung von Hans SAGER und Walter BERNARDI wieder von vorne beginnen. 1953 - 1955 Auch in dieser Periode gab es abermals sehenswerte Achtungserfolge, besonders im Neu- und Ausbau der eigenen Kader. Immer wieder erfolgreich waren Kurt FASSER, Robert TASCHWER, Herbert SCHEIRING, Luis SCHIESSLING, Walter WINKLER, Karl SENONER, HOTTER, Hans GOREIS, Helmut GOREIS, Hans RINNER, Ria KURZ, Heinz BADER, Tassilo LARCHER, Ingrid LARCHER, Helga ABOLIS, Erika OBITZHOFER, Annemarie GSCHWANDTNER und Lide SAMS. Eine schlagkräftige 3 x 1.000 m Staffel mit Heinz BADER, Hans WEBER und Kurt SENONER konnten zusammen mit Walter BERNARDI, Max WÖBER und Kurt FASSER immer wieder für unerwartete und schöne Erfolge sorgen. 1956 In diesem Jahr kehrte der gesamte IAC wieder in den ASKÖ zurück und da die Leichtathleten mit wenigen Ausnahmen diesen Schritt nicht mitmachten und einen eigenen, selbstständigen Verein gründeten, musste man innerhalb des IAC daran gehen, abermals von vorne zu beginnen und neu aufzubauen. Mit Helga ABOLIS und Heinz BADER musste Sektionsobmann Franz GASTL, dem Franz MEISINGER tatkräftigst zur Seite stand, den schwierigen Neuaufbau in Angriff nehmen. Das vorhandene Team wurde verstärkt. Aus Landeck holte man wieder Hermann FRIZZI, vorerst als Athleten, gleichzeitig aber auch als Funktionär („Sportdirektor“). Heinz BADER erleichterte den Neuaufbau durch laufend gute Leistungen. Noch war der IAC aber nicht in der Lage große Veranstaltungen selbst abzuwickeln mit Ausnahme einiger Tiroler Meisterschaften und mehreren Geländeläufen. Notgedrungen beschränkte man sich mit der sporadischen Be[1]schickung anderweitiger Großereignisse in der LA, auch im Ausland! Eine erfreuliche Spezialität begann aber bereits Tradition zu werden, denn die LA-Freiluftsaison und das Ende davon wurde jeweils durch schöne und vielbesuchte Waldlaufveranstaltungen zwischen Innsbruck - Tantegert eingeleitet bzw. abgeschlossen. Eine kanonenschwere Tätigkeit im Anwerben neuer Aktiver aller Altersklassen und beider Geschlechter war an der Tagesordnung. Trainiert wurde meistens unter der Leitung von Hermann FRIZZI und Franz MEISINGER. 1957 - 1960 Obwohl es nach außen hin beim IAC eher ruhig abzulaufen schien, kann diese Periode doch als eine Zeit des äußerst erfolgreichen Aufbaues bezeichnet werden. 1958 übernahm Hermann FRIZZI zuerst als Sektionsleiter, später dann als Obmann die Geschicke der violetten Leichtathleten. Mit Lore HAGLEITNER, Erna KRIZALA, Lili BINDER, Gitti HÜTTENBERGER, Herta FINK, Gitti FALBESONER, Traudl ERLACHER, Andrä ZANGERL, Joe und Herbert O[1]BERTHANNER, Helmut KAISER, Thomas FLORA, Bernd MAULER, Helmut RINNHOFER, Hansjörg WAGNER, Heinz POTOCNIK, Edi STAUDACHER, Alfons MUIGG, Jeanot JELLER, Erhart HOFFERT, Wolfgang SCHNEIDER, Michael SCHUTTE und Kurt KATZLBERGER formiert sich langsam aber sicher eine äußerst schlagkräftige Mannschaft. In dieser Periode setzte man nicht nur aufs Training und auf eine rege Wettkampftätigkeit ein besonderes Augenmerk, sondern auch auf die Festigung des Funktionärsstabes; verdienstvolle Funktionäre arbeiteten aber auch gerne und gut innerhalb des Verbandes, sodass über kurz oder lang im Tiroler Verbandsvorstandes des TLV immer leichter Ideen und Neuerungen dem IAC dienenden Vorstellungen eingeführt werden konnten. 10 Viel beneidet wurden wir da auch in den folgenden Jahren auf Grund der Tatsache, dass wir auch bei den Kampfrichtern den Ton angeben konnten: der einsatzbereite TLV-Kampfrichterstab wurde von IAC-Leuten beherrscht. Bei der Sektions-Jahreshauptversammlung vom 19. Feber 1959 wurde Hermann FRIZZI zum neuen Sektionsobmann gewählt. Franz GASTL übergab hiermit die Geschicke der IAC-Leichtathletik nun total in die Hände des Neo-Innsbruckers H. FRIZZI. Mit einem Schlag begann dadurch das markante Anwachsen der Wettkampftätigkeit, wobei vor allem die Ausrichtung von eigenen Veranstaltungen im Mittelpunkt stand. Alljährlich wurden zwei internationale Meetings von jeweils besonderer Klasse aufgezogen, die noch bis 1986 Jahr für Jahr organi[1]siert wurden. Zu Saisonbeginn ein hochkarätiges internationales Meeting mit vielen sportlichen Höhepunkten und im Herbst ein großangelegtes Jugend-Meeting. Ab 1987 konnte aus finanziellen Gründen nur noch die Veranstaltung im Mai, wo aber viele Weltklasseathleten an den Start gingen, veranstaltet werden. Daneben wurde weiterhin die Freiluftsaison mit dem vereinseigenen Crosslauf Innsbruck-Tantegert eröffnet und auch wieder abgeschlossen. Große Beliebtheit erfreute sich dabei die sogenannten „Mutterklassen“, wo nur die Mütter unserer Jungathleten an den Start gehen durften. Ebenfalls wurden in dieser Zeit Trainingslehrgänge außerhalb von Innsbruck, meistens im Ausland, wo auch die äußeren klimatischen Bedingungen günstiger waren, regelmäßig durchgeführt. Unsere Athleten wurden also schon damals bestens betreut und ausgebildet.

80. JAHRE IAC LEICHTATHLETIK 2. TEIL 1960 - 1999 Zusammengestellt von Ehrenobmann Hermann FRIZZI

Jedem Leser dieser Vereinschronik wird sicher aufgefallen sein, dass die IAC Leichtathletik in ihrer bisherigen Geschichte das große Glück hatte, immer wieder recht tüchtige Obmänner bzw. Sektionsleiter gehabt zu haben. Dazu kam noch, dass die meisten Verantwortlichen vorher fast durch die Bank selber recht erfolgreiche Athleten waren: zuerst erfolgreiche Sportler, dann hervorragende Funktionäre! Das eigene Selbstwertgefühl, erworben im heißen Kampfe auf den LA-Anlagen stählte diese Menschen gewaltig und so entstand sicherlich bei den meisten nach Beendigung ihrer Aktivitäten als Wettkämpfer der wertvolle Drang, auch als Funktionäre zu bestehen. Man wollte ganz gewiss auch nicht, dass die eigenen „Heldentaten“ und auch jene der anderen Vereinsmitglieder, im Laufe der Zeit einfach in Vergessenheit geraten würden und so entstanden die vielen und genauen Aufzeichnungen und Notizen, die das Innenleben dieser Chronik ausmachen. Wir hatten also das große Glück, gute Sportler und brillante Funktionäre gehabt zu haben, die dies alles bestens schriftlich festhielten und dokumentierten. Die ausführlichsten Bewahrer waren Engelbert KIRCHMAYR (Gründungsmitglied Franz RIEDER unterstützte ihn in wertvoller Art und Weise) von 1919 - 1939; Hans SAGER mit Walter BERNARDI 1946 - 1947 bzw. von 1951 - 1955; Norbert HAIDER (1948), Herbert GRILLMAIR (1949 - 1950), Franz GASTL mit Franz MEISINGER (1956) Hermann FRIZZI (1957- 1958 und von 1959 - 1987), Dr. Thomas PRAXMARER (1988 - 1996), seither leitet Martin WOLF hauptverantwortlich die Geschicke der IAC- Leichtathletik. Alle hatten einen nachahmenswerten Qualitätsehrgeiz und gestalteten in diesem Sinne unsere stolze Vereinschronik. Nach meinem aus gesundheitlichen Gründen vollzogenen Rückzug aus der Hauptverantwortlichkeit für die IAC-Leichtathleten konnte ich ein „prall gefülltes“ Archiv (hier vor allem unser damaliger ganze Stolz die „ewige IAC Bestenliste“, um die uns so viele andere Vereine österreichweit beneideten) übergeben. Leider wurden in der Zwischenzeit, in meinen Augen sehr wichtige Unterlagen in Verlust geraten und stehen uns nicht mehr zur Verfügung. Da es mir auch nicht möglich war alle Vereinszeitungen („IAC-Report“) lückenlos zu bekom[1]men, ist es leider nicht möglich, die Chronik mit den wichtigsten Ereignissen der letzten fünf Jahre zu vervollständigen, sodass es mir nicht möglich war, diesen Zeitraum so zu dokumentieren, wie es mir lieb gewesen wäre. Um in Zukunft Probleme dieser Art nicht mehr aufkommen zu lassen, wäre es angebracht, dass der IAC-LA-Ausschuss um eine Person (Archivar, Statistiker) erweitert würde, um bei den kommenden Jubiläumsfeiern eine gesamte Darstel- 12 lung vorzufinden. Zeitzeugen werden naturgemäß immer weniger. Umso dringlicher wäre es, wenn laufend Notizen verfasst würden. In diesem Sinne verbleibe ich, stolz darauf, für eine so lange Zeit eine Chronikgestaltung vollbracht zu haben.

Mit sportlichen Grüßen Innsbruck, den 3. März 1999 Ehrenobmann (Hermann Frizzi)

1961

Nach wie vor dauert die Phase des gezielten Aufbaues an, vor allem die Mitgliederwerbung wird mit großem Erfolg betrieben. Besonders beim jungen Sportlernachwuchs traten gewaltige Fortschritte ein: was die Förderung der Jüngsten betrifft, befinden wir uns in einer Phase, wo wir in diesem Bereich in ganz Österreich federführend sind. Die Trainingsabende werden auch bei den jüngsten Nachwuchsklassen bestens besucht. Auch innerhalb des Vereins gab es auf dem organisatorischen Sektor zielstrebige Umstellungen. Das Vereinsmitteilungsblatt, das bisher monatlich erschien, wurde vorerst alle zwei Monate, später dann alle drei Monate zusammengestellt. Dafür wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung im Dezember der „IAC-Jahresbericht“ aufgelegt, in dem neben ausführlichen Berichten, Bestenlisten, auch eine erfreuliche Einnahmequelle durch Werbeanzeigen gefunden werden konnte. Zwischen S 30.000,-- und S 40.000,-- wanderten dadurch jedesmal in die Vereinskasse. Die Mitgliederzahl lt. Mitgliederkartei belief sich auf 79. Ebenfalls wurde alljährlich Anfang Februar der beliebte „Violettenball“ durchgeführt, was eine weitere notwendige Einnahmequelle darstellte und bis zum Jahr 1996, wo er letztmalig veranstaltet wurde, nicht weniger als fünfzigmal die Besucher erfreute. 1962 An vielversprechenden Talenten konnten Gitti GEIGER, Gretl KOFLER, Wernfried „Bimi“ GADNER (später ein wertvoller Funktionär), Karl STOCKKLAUSNER, Robert KINZL und Werner KLJMA - er buchstabierte an der Meldestelle seinen Namen gerne mit „J“ wie Jause, gewonnen werden. Alle wurden im Laufe der Zeit wertvolle Stützen des Vereins. Im Wintertraining bereitete man sich nicht nur leichtathletisch vor, sondern betrieb in der Halle auch den Volleyballsport, was die Geburtsstunde der IAC-Volleyball-Sektion darstellte, der in Österreich zur Spitzenklasse avancieren sollte. Damals nahmen die Leichtathleten des IAC auch noch an der Tiroler Volleyballmeisterschaft teil, wo die Damen sogar den zweiten Platz belegen konnten. Federführend für den Ausflug in diese andere Sportart waren da noch Hermann FRIZZI und Horst NEDL. Fritz SPIEL wurde daraufhin auch gleich Sektionsleiter des IAC Volleyballes. Am 14. Jänner hielt der Gesamtverein IAC mit seinen Sektionen Leichtathletik, Volleyball, Turnen und Gymnastik (Frauen- und Kindergymnastik unter der früheren Leichtathletin des IAC Christl KELLER) seine Jahreshauptversammlung im Bürgerbräu Innsbruck ab. Aus dem damaligen Jahresbericht der Sektion Leichtathletik: Kaum hatten die wärmenden Strahlen der Sonne den widerstrebenden Schnee zum Schmelzen gebracht - schon traten die IAC-Leichtathleten mit eigenen Wald- und Geländeläufen auf den Plan und noch mitten im Schneegestöber kämpften Athleten aus ganz Tirol um die Siegespalme bei den Crosswettkämpfen, die der IAC ausgeschrieben hatte - darunter auch die Tiroler Geländelaufmeisterschaften aller Klassen. Zahlreiche Veranstaltungen (Abendmeetings und die Tiroler Meisterschaften) wurden vom IAC ausgeschrieben. Dies gibt der jungen Sektionsleitung eine gute Zensur und auch schöne Erfolge blieben dadurch nicht aus. Die Tiroler LA-Saison 1961 wurde eröffnet mit unserem gut gelungen IAC-Frühjahrswaldlauf in Tantegert-Innsbruck. Bei den Tiroler Geländelaufmeisterschaften holten sich die IAC-Athleten schöne Plazierungen. Beim Staffellauf am 1. Mai quer durch Innsbruck (ein Straßenlauf) war die erste Mannschaft des IAC nicht zu schlagen. Bei den folgenden Eröffnungsmeetings in Innsbruck und Linz und den Abendveranstaltungen, sah man immer wieder gute Leistungen unserer zahlreichen Sportlerschaft. Lorbeeren in organisatorischer Hinsicht holte sich die Sektionsleitung mit den glänzend durchgeführten Jugend- und Juniorenmeisterschaften von Tirol in Innsbruck; auch die übrigen Meisterschaften wurden allzeit bestens beschickt, so auch wieder die österreichischen Meisterschaften. Erfreulich stark erwies sich heuer der IAC bei den österr. Mannschaftsmeisterschaften, wo sowohl von den Mädchen als auch von der Herrenmannschaft ausgezeichnete Leistungen geboten wurden. 14 Unsere Verbundenheit mit dem ASKÖ gaben wir im abgelaufenen Berichtsjahr zur Genüge kund: das ASKÖ Landessportfest in Innsbruck, jenes in Klagenfurt und die ASKÖ-Bundesmeisterschaften in Kapfenberg wurden mit starken und erfolgreichen Auswahlen beschickt. Aber nicht nur harte Auseinandersetzungen auf den Sportplätzen oder im Gelände und in der Halle bescherte die Sektionsführung ihren Mitgliedern, sondern auch frohe Ausflüge (Wintersporttreffen), zahlreiche Vereinsversammlungen - darunter die neu eingeführten Monatsversammlung mit anschließendem Tanz - standen auf dem Programm, sodass nicht allein sporterzieherisch, sondern im gesteigerten Maße auch in kameradschaftlicher Hinsicht viel erreicht wurde. Unsere Athleten sollten nicht nur durch Einsatz und Fleiß ihren Körper stählen, sondern auch das Gemüt, den Frohsinn und die Kameradschaft musste auf seine Rechnung kommen. Im Großen und Ganzen muss der Trainingsbesuch als sehr gut bezeichnet werden; auch am nötigen Fleiß fehlte es nicht, doch müssen wir doch auch eine bittere Tatsache feststellen: wir verfügen nicht mehr über eine ausreichende finanzielle Grundlage, um unserer Stärke zufolge einen umfangreichen Sportverkehr auszuüben. Äußerst aktiv wie die meisten Sektionsmitglieder erwies sich die aus überwiegend jungen Funktionären - teilweise selber auch noch sportlich aktiv - zusammengesetzte Sektionsleitung. In 11 Ausschusssitzungen und 10 Monatsversammlungen wurde im Jahre 1961 die Grundlage für die gewaltige Aktivität der „Leichtathletik-Veilchen“ gesetzt. Folgende Erkenntnisse ergeben sich für die Zukunft unserer Sektion: weitere zielstrebige Aufbauarbeit unserer jungen Funktionäre, weitläufige Förderung der vorhandenen jungen Talente und vor allem: die Jugend muss für den herrlichen Leichtathletiksport im IAC weiterhin gewonnen werden. Es muss mehr Geld her - am besten in Form eines Sponsors. Wenn all dies im gemeinsamen Streben gelingt, dann wird auch in den nächsten Jahren die IAC-LA-Sektion weitere Erfolgsberichte vorlegen können und dies wollen wir ja alle. Die Sektionsleitung 1962: Sektionsleitung: Hermann FRIZZI Sektionsleiterstellvertreter: Wolfgang SCHNEIDER Sportwart: Walter BERNARDI Kassier: Franz MEISINGER Schriftführer: Klaus WITTAUER Gerätewart: Ferdinand NAGELE Jugendwart: Gerhard BAUER Kontrolle: Anderl ZANGERL Lore HAGLEITNER Mannschaftsführer: Margit TOLLOY (Frauen) Wolfgang SCHNEIDER (Herren).

1963

Mit 112 Mitgliedern wurde erstmals ein Stand über 100 erreicht. Bernhard GECKI, Ingrid SEEBER, Edith JELLER, warteten mit vielversprechenden Talentproben auf. Immer mehr zu Mannschaftsstützen wurden Hermann GASSLER, Wolfgang KOHLERT, Wolfgang ACHLEITNER (später Obmann-Stellvertreter), Ingrid GRASMÜCK, Herbert SCHROTT und Robert RIEDER. Sechs neue Ti[1]roler Bestleistungen wurden von IAC-Sportlern erzielt. Notgedrungen wurde der IAC auch zum „Tiroler Veranstaltungskönig“, denn aufgrund der Tatsache, dass für viele Wettkämpfe immer mehr IACeler „entsendungsreif“ waren und sich das dafür notwendige Nenngeld von Jahr zu Jahr erhöhte, waren auch die Ausgaben für die Wettkampftätigkeiten immens hoch, bei einer Selbstausführung (auch bei Tiroler Meisterschaften) brauchte kein Nenngeld entrichtet werden. Und um uns das Nenngeld zu ersparen, veranstalteten wir demnach immer mehr selbst, so wurde der Großteil der Tiroler Meisterschaften von uns ausgerichtet. Neben dem Anstieg des Mitgliederstandes, erlebte der IAC vor allem leistungsmäßig einen immensen Aufschwung. Gecki BERNHARD, Vera KAPELLER und vor allem Liz PINZGER warten mit erfreulichen Leistungen auf, die für die Zukunft viel erhoffen ließen. Sechs neue Tiroler Rekorde! Wunderbar davon die hervorragende 4 x 100 m Bestleistung der weibl. Jugend mit Liz PINZGER, Gitti GEIGER, Gecki BERNHARD und Herta FINK („Finmaire“).

1964

Da sich die Volleyballer in diesem Jahr als Sektion selbstständig machten, musste man einige Abgänge von Sportlern und Funktionären verkraften. Positiv hingegen besonders der neue Tiroler Hochsprungrekord der Männer durch unseren Hans CREPAZ mit ansehnlichen 1,88 m. Diesen Rekord stellte CREPAZ als Mitglied der österr. ASKÖ-Auswahl in Russland auf. Mit einem österreichischen und neun Tiroler Meistertiteln, die 1964 neu erreicht worden sind, konnte man aufgrund der eingangs erwähnten Abgänge recht zufrieden sein. Erfolgreich waren auch Peter REISNER, Klaus BRAUN und Peter CSEBITS. Werfer Hans CREPAZ musste nun aufs Hochspringen umsatteln, was für den jungen Athle[1]ten noch die unterste Sprosse der langen Erfolgsleiter seiner Karriere bedeutete: Hans CREPAZ war dann der erste Tiroler Athlet, der über 2,00 m hoch sprang. Dadurch avancierte er zum vielumworbenen Klasseathlet, der aber immer seine Treue zum IAC trotz aller Verlockungen hielt. Heinrich BERNHARD wird, um den Nachwuchs besser betreuen zu können, Mannschaftsführer des männlichen Nachwuchses. Der sportlich sehr erfolgreiche „Bimi“ GADNER erwies organisatorisches Können und wurde in Hinkunft eine verlässliche Hilfe für das „perpetuum mobile“ Hermann FRIZZI. Die Mitgliederzahl stieg auf 130. 19 Meisterkronen bei Tiroler Meisterschaften und drei bei österreichischen Meisterschaften wurden errungen, sodass die IAC-Sektion nun auch aus österr. Sicht in den Vordergrund rückte. Mit ausgezeichneten Veranstaltungen in Innsbruck auf internationaler Basis begann der IAC sich ins Blickfeld auch internationaler Leichtathletik zu stellen und konnte dabei zahlreiche berühmte Freunde von Weltklasseathleten aus vielen Ländern gewinnen. Auch in den Ergebnislisten vieler auswärtiger Großveranstaltungen schien der IAC auf. Peter REISNER und Peter CSEBITS sind im Zenit ihrer bewunderungswürdigen Leistungsfähigkeit - der IAC verfügt nun, sogar auf internationaler Ebene, über eine starke Equipe. Ein verlässlicher und zugleich wertvoller Funktionär kam mit Peter GRUBER in den Ausschuss bei den IAC-Leichtathleten. Peter GRUBER hatte eine fast lie[1]bevolle Neigung für die Statistik und geht von nun an recht forsch dem Sektionsleiter zur Hand und nimmt ihm - da er gerade in dieser Hinsicht ein Fach[1]mann war - eine recht verantwortungsvolle und umfangreiche Arbeit ab. Speziell seine übersichtlichen und einwandfreien Bestenlisten sind jetzt eine Augenweide und auch von den Sportlern mit Freude und Anerkennung geschätzt.

1965

Die zwischenzeitlich auf 157 angestiegene Mitgliederzahl zeigte, dass man auf dem richtigen Weg war. Die sportlichen Erfolge erstreckten sich auch wieder auf das ganze Bundesgebiet und auch auf das Ausland. So konnte Bimi GADNER erstmals die 100 m unter der magischen Grenze von 11 Sekunden sprinten, Hans CREPAZ verbesserte seinen Rekord im Hochsprung auf unglaubliche 1,93 m. Mit guten Leistungen machten auch Helmut und Peter SEREINIG, Gitti GEIGER, Herlinde ZEUNER, Herta SCHÖNSLEBEN und Inge HEINRICH von sich reden. An bedeutenden Titeln konnte sich der IAC einen österreichischen sowie 16 Tiroler Meistertitel sichern. Umfangreich und hochklassig wurde die Vereinsbestenliste und eine hochkarätige ewige Bestenliste des IAC (die besten 20 Leistungen aller IAC-Athleten seit der Gründung bis dato) war ein vielbeneidetes Juwel. Viele IAC-Namen prangten immer besser und immer mehr auch in der österreichischen Bestenliste. Helmut KAPFERER pochte, auch wenn vorderhand nur leise, so aber doch recht einprägsam, an die Tür zum engen Raum der leichtathletischen Erfolge auf den langen Laufstrecken. Mit Wernfried GADNER, Peter REISNER und Peter CSEBITS sprangen im selben Jahr - was damals noch nicht alltäglich war - alle über 6,66 m weit. Klaus BRAUN und Walter PRIMAVESI machten von sich reden. Die talentvolle (darauf gleich Mitglied der österr. Länderauswahl) Elisabeth FRITSCHER stellte sich mit den ersten Laufversuchen, speziell über 400 m ein. Wahrlich eine erfolgreiche Saison. Neun weitere Tiroler Rekorde konnte der IAC nun sein eigen nennen. National und international machte sich der IAC mit seinen Großveranstaltungen einen immer besseren Namen, die violette Erfolgsfarbe wurde von England bis Griechenland, von der CSSR bis Frankreich, von Deutschland und Schweden, sogar bis nach Israel getragen. Dazu kamen natürlich noch große Erfolge im österreichischen Cup.

1966

Die Vorjahresbilanz konnte mit einem österreichischen Meistertitel von Hans CREPAZ und gleich 21 Tiroler Meistertiteln, sowie 12 neuen Tiroler Rekorden übertroffen werden. Auf dem Trainingssektor wurden diverse Trainingslager mit teilweise international anerkannten Trainern durchgeführt. Das non-plus-ultra leistete sich abermals Hans CREPAZ im Hochsprung mit 1,95 m! Nach wie vor verschaffte sich der IAC mit hervorragend durchgeführten Großveranstaltungen einen noch besseren Glanz und beschaffte sich mehr Anerkennung.

1967

Dieses Jahr fiel aufgrund diverser Ausfälle mit 13 neuen Tiroler Meisterkronen eher bescheiden aus. Selbstverständlich ergatterte sich Hans CREPAZ auch heuer wieder den erwarteten Bundesmeistertitel im Hochsprung. Die interne Kommunikation wurde durch den Ausbau des Vereinsmitteilungsblattes und eines umfangreichen IAC-Jahresberichtes verbessert. Die neue Mitgliederzahl stieg auf 161. Die gezielte Nachwuchsförderung im Verein verlief mit guten Ergebnissen. Hans CREPAZ schnupperte nochmals beste Höhenluft: 1,96 m war seine neue Bestleistung. Elisabeth FRITSCHER lief gleich zwei Mal die 60 m Strecke unter acht Sekunden. Der traditionelle „Violettenball“ wurde nunmehr im neuen Gewande ein prächtiger Erfolg.

1968

Nach einem kurzen „Zwischentief“ der vorangegangenen Saison konnten wieder neue und schöne Erfolge verbucht werden. Die verbesserte „Ewige IAC-Bestenliste“ legt deutlich Zeugnis darüber ab. Hans CREPAZ steigerte sich im wahrsten Sinne des Wortes auf nunmehr fabelhafte 1,96 m im Hochsprung und trug damit auch zu dem neu erkämpften österreichischen Meistertiteln und den 24 Landesmeistertiteln bei. Für den neuen Aufschwung sorgten Elisabeth FRITSCHER, Inge GRASMÜCK, Vera STRAS[1]SEGGER, Silvia DENGG, Franz ALTENHOFER und Klaus BRAUN. Auch organisatorisch zeigte man sich sehr aktiv und konnte ein international bedeutendes Meeting mit Teilnehmern aus allen österr. Nachbarsstaaten - was bis dahin ein Novum war - sowie auch aus Finnland und Neuseeland durchführen. Nicht weniger als 24 Landesmeister und 18 neue Tiroler Bestleistungen wurden von unseren Athleten geholt. Elisabeth FRITSCHER lief gleich fünf Mal die 60 m Strecke unter acht Sekunden. Werner KLJMA - hier besonders in der Halle - wartete mit guten Leistungen auf. Klaus BRAUN wurde schnellster IAC Sprinter. Wie es sich für uns geziemt, wurden immer wieder neue, erfolgreiche Wege eingeschlagen.

1969

Mit vier internationalen Veranstaltungen beging man würdig das 50-jährige Bestandsjubiläum. Trotz des Abganges einiger Leistungsträger konnte das sportliche Niveau erhalten bleiben. Elisabeth FRITSCH und Hans CREPAZ erhielten abermals Einberufungen in das österr. Nationalteam. Hans CREPAZ schrieb auch in diesem Jahr LA-Geschichte. Er „überflog“ im Hochsprung bei einem Hallenmeeting die magischen 2,00 m mit international guten 2,01 m. Mit Wolfgang MONTAGNOLLI wuchs ein neues Hochsprungtalent heran. Klaus BRAUN baut beim Nachwuchs mit Werner WALDNER Peter FRIZZI, Nora MELMER, Inge FOLLADORI, Monika HÖSEL, Monika WITSCH, Silvia JÄ[1]GER und Erika HAID eine neue Nachwuchsmannschaft auf, die noch für einiges Aufsehen sorgen sollte. Die Mitgliederzahl wuchs inzwischen auf 170, der IAC war also ein Großverein. Bei der Jugend - weiblich wie männlich - wurden große Fortschritte erzielt. Franz ALTENHOFER hat die herrschende Leere Tirols in den Wurfdisziplinen vollständig ausgefüllt und zählt bei entsprechendem Fleiß und unerschütterlicher Beständigkeit zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten in Österreich. Die Gebrüder STURM und das Geschwisterpaar GRUBER verheißen Gutes für die Zukunft. Peter SEREINIG zeigte gute Sprungkraft. In der österr. Mannschaftsmeisterschaft werden vom IAC so gute Leistungen gezeigt wie bisher noch nie. Dank der Einsatzfreudigkeit und dem Zusammengehörigkeitsgefühl unserer Aktiven wurde eine allseits anerkannte Punkteanzahl erreicht. Dazu wurde nun in mehreren Klassen angetreten. Auch organisatorisch ging es aufwärts. Mit Wolf[1]gang ACHLEITNER schrieb sich eine verlässliche Stütze für Sportler und Funk[1]tionäre ein. Ein gutes Zeichen für eine noch bessere Breitenarbeit in der Zukunft.

1970

Neben den bereits aus den letzten Jahren bekannten Leistungsträgern gelang auch Helene TOTTER, Manuela EBERLE, Astrid TÜRK, Silvia STARY, Edi STURM, Siggi und Hermann ZWERSCHINA, Benno KEPLINGER, Kurt KATZLBERGER, Manfred POSCH, sowie Peter LANDSCHÜTZER ein großer Schritt nach vorne. Die Funktionärsriege wurde um Hans NOPP, Helmut KAISER, Ferdinand NAGELE und Rudolf KÜNZL erweitert. Sportlicher Höhepunkt war zweifelsohne eine zweiwöchige Wettkampftournee durch Großbritannien, bei welcher in Coventry und Birmingham sogar zwei Vergleichskämpfe gewonnen werden konnten. Unserer nur 12-köpfigen Abordnung, die sehr vielseitig war, waren die Briten einfach nicht gewachsen. Unsere Führung gab sich mit dem Erreichten nicht zufrieden, aber zu noch größeren Taten fehlten jedoch die finanziellen Mittel. Eine intensive Sponsorsuche setzte nun ein.

1971

In diesem Jahr gab es eine richtungsgebende Wende: die bisherigen finanziellen Sorgen konnten durch einen Sponsorvertrag mit der Firma MARKER, Sicherheitsbindungen - Garmisch Partenkirchen - abgelegt werden. Das Verständnis von Prok. Helmut ZIEGLER aus Innsbruck machte eine langfristige, ganze sie[1]ben Jahre andauernde Partnerschaft zwischen MARKER und den IAC-Leichtathleten möglich. Diese Zusammenarbeit wiederum eröffnete dem Verein ungeahnte Möglichkeiten. Auf Ansinnen von uns änderte der IAC-Hauptverein seine Statuten, sodass die Sektionen die Möglichkeit hatten als Zweigverein doch im Schosse des IAC zu verbleiben, wobei jeder Zweigverein - also auch die IAC-Leichtathletik - eine weitgehende Selbstständigkeit genoss. Absolutes Hauptaugenmerk wurde nun ab sofort der Nachwuchsförderung geschenkt. Mit Anita CONSTANTINI, Helene und Angelika DILITZ, Elfriede GRAUPP, Gaby MONTAGNOLLI, Evi HALLER, Gerda PRECHT, Charlotte VIERT, Wilfried ANGERER, Ernst GEIGER, Christl KELLER, Anton GAIM, Josef STERN, Ronald WINKLER, Andreas EBERLE und Hermann EINKEMMER konnte der Kader von guten Sportlern erweitert werden. Wolfgang MONTAGNOLLI (Jugend) und Hans CREPAZ konnten zwei österr. Hochsprungmeistertitel für unseren Verein erringen. Bereits zu verlässlichen Vereinsstützen hatten sich die Geschwister STROBL, Kurt KATZLBERGER, Herlinde ZEUNER, Marisa FRIZZI, Gabi GRUBER, Kurt HASENBACHER und Peter FRIZZI gemausert. Zusätzlich zum umfangreichen Angebot an LA-Training gründete Monika MURTINGER eine Gruppe für Frauengymnastik in unserem Verein, was eine weitere Plusseite bei den Finanzen bedeutete, nachdem die Mitgliederzahl inzwischen bereits auf 246 hinaufgeschnellt ist. Die Leichtathletiksektion im IAC wurde ab nun als unabhängiger Verein geführt und hieß ab nunmehr „IAC-MARKER“. Als einziger Verein in Österreich ist der IAC-MARKER eine sportliche Gemeinschaft, die alljährlich Meetings für „Knirpse“ unter der Patronanz der Firma MARKER abwickelt. Durch die vielen Mitglieder, vor allem bei den Jüngsten, konnte der IAC Tiroler LA-Geschichte schreiben: Bei einem internationalem Jugendmeeting starteten nicht weniger als 116 IAC-Sportler. Es wimmelte nur so von violetten Dressen. Die Ausrüstung der zahlreichen Aktiven war nun, dank der Fa. MARKER, möglich. Auch der Trainerstab beglückte uns mit einer wirkungsvollen Erweiterung. Unsere Sportler konnten nunmehr bestens ausgerüstet, hervorragend und fachmännisch ausgebildet, bei den vielen Wettkämpfen weit und breit an den Start gehen.

1972

Mit über 60.000 Punkten in der österr. Mannschaftsmeisterschaft der Jugend konnte vom IAC-MARKER eine so hohe Anzahl erreichen, die vorher noch kein anderer Verein erringen konnte. Wolfgang MONTAGNOLLI verbesserte den Tiroler Hochsprungrekord auf 2,03 m und ist nun Europaklasse in dieser Disziplin. Trainer und Athlet Kurt FASSER formte mit Wilfried ANGERER, Roland WINKLER und Anton GAIM eine sehr erfolgreiche Langstreckenlauf-Mannschaft, welche noch durch Franz PUCKL, Rudolf BERGER, Stefan SALLAY ergänzt wurde. Die bereits in den Vorjahren aufgetauchten Talente wie Anita CONSTANTINI, die STROBL - Schwestern, Edi STURM, Peter LANDSCHÜTZER, Robert METH und viele andere, konnten die in sie gesetzten Erwartungen bereits voll erfüllen. Edi STURM - 15-jährig - springt bereits 1,83 m hoch. Kurt FASSER gewann in Brüssel einen international gut besetzten Crosslauf. Und um nicht zurückzustehen sprang auch der Jugendliche Peter LANDSCHÜTZER 1,83 m hoch. Für den zahlreichen Nachwuchs, der bald ohne weiteres fähig sein wird, die Lücken zu schließen, die durch den natürlichen Abgang der Älteren hervorgerufen werden, müssen eigene Trainer engagiert werden. Erfreulich dabei, dass dies durch eigene Kräfte im Verein vonstatten gehen kann.

1973

Mit nicht weniger als 513 Mitglieder hat der IAC-MARKER einen historischen Höchststand erreicht, wobei in dieser Zahl natürlich auch die neu entstandenen Fitness- und Gymnastikgruppen auch außerhalb Innsbrucks (Kitzbühel, Jenbach, Hall und Völs) mitgezählt werden. Peter ZIMMERMANN konnte als Verantwortlicher für das Kampfrichterwesen gewonnen werden. Die Vereinsgeschicke wurden in bewährter Manier von Hermann FRIZZI als Obmann, Wolfgang ACHLEITNER (Obmannstellvertreter), Hans NOPP (Kassier) und Dieter EBERLE getragen. Mit Barbara EISNER hatte der Verein eine neue österr. Meisterin (800 m -Jugend). Neben diesem Titel gab es 37 Landesmeister vom IAC-MARKER im Jahre 1973. Die Tiroler Bestenliste von 1973 zeigt ein deutliches Übergewicht an IAC-Athleten. Ihr Talent unter Beweis stellten Bernd EINECKER, Dieter RASPTNIK, Thomas STEINLECHNER, Peter LEHRNER (aus Wien), Walter SCHWAIGER, Ronald WINKLER, Andreas EDER, Babsi EDER, Bernd NÖHRER, Herbert STOCKKLAUSNER, Klaus KLAPEER, Christian SCHWEIGHOFER, Franz und Traudl HEIDEGGER, Peter FRIZZI, Martin RUEF, Walter GRUBER, Herbert REINDL, Volkmar SEYR, Dietmar HÖLLRIEGL, Edi STURM, Thomas PRAXMARER, Günther GSTREIN, Robert BRUGGER und Franz GUNDOLF. Aber auch in den weiblichen Klassen konnten sich Helene TOTTER, Ulli AMBROSIG, Astrid TÜRK, Gerda STROBL, Lisi UNTERLECHNER, Evi HARTMANN, Brigitte NORER, Susi KRUG, Ulla FRIZZI, Ricki MONTAGNOLLI, Margarete UNTERLECHNER und Barbara EDER beweisen. Den obligaten Tiroler Meistertitel bei den Frauen über 4 x 100 m eroberte sich das 21 schnelle Quartett Ulli AMBROSIG, Evi HALLER, Barbara EISNER und Gerda Strobl. Zur routinierten bisherigen IAC-MARKER-CREW stößt nun Arnold MOSTEGEL. Die Tiroler Bestenlisten 1973 zeigen eine deutliche Dominanz von IAC-MARKER Athleten, besonders bei den Junioren: Elisabeth FRITSCHER, Bernd EINECKER, Dieter RASPOTNIK, Thomas STEINLECHNER, Peter LEHRNER. Die jungen Walter SCHWAIGER, Ronald WINKLER, Andreas EDER, Bernd NÖHRER und Herbert STOCKKLAUSNER empfehlen sich nachdrücklich für die Zukunft. In den Laufbewerben bis 400 m dominiert Peter FRIZZI bei den Schülern. Bei den Jüngsten lassen Gerhard KIENZL, Klaus BARTL und Ronald RAINER aufhorchen. In den weiblichen Klassen ragten besonders Ingrid STROBL hervor. Der junge Franz STOCKKLAUSNER wächst zuerst als Sportler, dann als Funktionär zu einer nimmermüden Stütze des IAC MARKER empor. Durch Intensivierung des Trainings auch im Ausland (z.B. eine ganze Woche in Latsch), aber auch durch eine gesteigerte Intensität bezüglich der Wettkampfbeschickungen - halb Europa sah hier unsere Sportler am Start - wird eine noch erweiterte Aktivität gezeigt.

1974

Familie STOCKKLAUSNER kommt fast geschlossen zum IAC. Vater Herbert als Funktionär war stets zur Stelle, wenn es galt den Vereinsbus zu chauffieren. Seine drei Söhne Michael, Herbert und Franz verstärkten unsere Mannschaft ungemein. Einen neuen, verlässlichen und fachmännischen Trainer gab es durch den Neuzugang von Laszlo PETÖ, der auch seine Tochter Gertrude zum IAC brachte, womit eine weitere verheißungsvolle Jungathletin für die Wurfbewerbe zur Verfügung stand. Ein besonderer Erfolg der Vereinsaktivitäten bedeutete die Anschaffung eines Kleinbusses. Finanziell war dieser Kauf leichter zu verkraften, half uns doch da[1]bei besonders die Innsbrucker Hypobank (Herr Wilfried WITSCHOUNIG), die uns durch eine Sondersubvention für vier Jahre hindurch, bis zur völligen Abzahlung, unterstützte. Hinzu kam noch eine erfolgreiche Bausteinaktion. Durch die Anschaffung des Vereinsbusses konnte eine professionelle Beschickung zu den Wettkämpfen bei äußerst sparsamen Ausgaben ermöglicht werden. Der Mitgliederstand belief sich auf 529! Marisa FRIZZI wird nun eine noch größere Hilfe für den IAC, denn auch sie war nicht nur eine vielbeschäftigte Trainerin, sondern auch Lenkerin des Vereinsbusses oder des eigenen PKWs. Durch verstärkte Aktivitäten - die von anderen Vereinen gerne kopiert wurden - auf allen Ebenen der Vereinsarbeit wurde der IAC nicht nur einer der veranstaltungsfreudigsten Vereine in Österreich, sondern auch auf der Mitgliederseite gehörten wir zur Spitze, vor allem was den 22 zahlreichen Nachwuchs anlangte, der stets bestens betreut und ausgebildet wurde. Ein von uns vielbejubelter Glanzpunkt im Jahre 1974 war der eigene Ausbau eines Kraftraumes, der nebenher auch als Lager, Versammlungsstätte und Archiv diente. Außer der eigenen großartigen Arbeitsleistung kosteten dem Verein diese neuen Räumlichkeiten nichts. Die Anschaffung moderner Trainingsutensilien und auch anfallende Materialkosten wurden vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck übernommen. Den fast schon obligatorischen Bundesmeistertitel holte diesmal die IAC-Marathonmannschaft mit Stefan SALLAY (aus Wörgl), Andreas SCHLEICH (aus Götzens) und Rudolf BERGER (aus St. Johann i.T.) Der IAC wurde auch Tiroler Mannschaftsmeister, sowohl bei den Damen als auch in der Gesamtwertung. An hoffnungsvollen Talenten konnten Isabella ROHRBACHER, Andrea PLATTNER, Erich IES, Hansi RUEF, Klaus LINDNER, Daniel KRUG und Peter BAUER, dessen Vater Arthur BAUER Vereinsvorstandsmitglied für mehrere Jahre war, gewonnen werden. Für höhere Aufgaben empfahlen sich in dieser Saison Herbert ARLT, Angelika ROHRBACHER, Gabriele PETÖ, Michael STOCKKLAUSNER, Bernard „Buffalo“ GERSTMAYR, dessen Bruder Arnold GERSTMAYR, sowie Heinz UMVOGL und Wassil WASSILEFF. 1974 standen bestimmt in halb Europa Sportler unseres Vereines am Start. Hinzu kamen zwei Trainingskurse in Latsch - Südtirol. Eine recht stolze Tat war 1974 das Erreichen von insgesamt 56 Tiroler Meisterwürden! Das ist ein bisher noch nie erreichter neuer Rekord.

1975

Robert METH, der nunmehr von unserem früheren Hochspringer Wolfgang MONTAGNOLLI trainiert wird, deutet bereits an, dass er aufgrund seines Talentes und seiner mustergültigen Einstellung für die Zukunft einiges erwarten lassen würde. Mit Ronny RAINER (Diskuswurf-Schüler) und Martin RUEF (200 m Schüler) standen heuer gleich zwei neue österr. Meister in den Reihen der Violetten. Einen neuen Rekord gab es bei der Anzahl der in einem Jahr erkämpften Meistertitel. 64 Mal konnten die Athleten des IAC bei den TM gewinnen !!! Und wie fast jedes Jahr finden sich neue Namen ganz vorne in den Ergebnislisten der diversen Veranstaltungen, so z. B. Andreas SPIEGL, Doris KÖSSLER, Klaudia und Martina SCHWAB, Monika RAINER - ein ganz großes Talent - Jutta FRIZZI, Barbara HOLZKNECKT, Gabi BICHLER, Josef STEINER, Peter EIGENTLER, Hannes STALLER, Udo ELLER, Markus KRÖLL UND der Sprinter Ernst KRALL. Mitgliederstand 1975: 427. Für den Verein ist es immer ein „innerer“ Erfolg, wenn die eigenen Spitzensportler, sobald sie sich vom Wettkampfsport zurückziehen, dem Verein weiterhin zur Verfügung stehen, denn besonders wertvoll können sie dem Verein als Trainer, Funktionäre (Organisatoren), Helfer usw. dienen. Besonders wertvolle 23 Trainer im Verein wurden im Laufe der Zeit u.a. folgende Spitzensportler: Engelbert KIRCHMAYR, Hans SAGER, Walter BERNARDI, Hermann FRIZZI, Kurt FASSER, Laszlo PETÖ, Wolfgang MONTAGNOLLI, Ulla FRIZZI, Anita REHAG, Gerda STROBL, Udo FRIZZI, Klaus BRAUN, Wernfried GADNER, Peter FRIZZI, Doris SCHMIDT, Manfred SCHMIDT, Armin LINDNER, Tassilo LARCHER, Franz STOCKKLAUSNER, Marisa FRIZZI und Engelbert STENICO, oder Barbara EDER um nur einige anzuführen.

1976

Dachte man schon im Vorjahr die Zenithöhe für unseren Verein erklommen zu haben, so wurde man in diesem Jahr eines Besseren belehrt. Denn mit 69 neuen Landesmeistern, einem Staatsmeister und mit dem erfreulichen Mannschafts[1]meistertitel der Damenmannschaft konnte die Erfolgsbilanz noch höher geschraubt werden. Diese Erfolge konnten sicher nicht zuletzt wegen des gut funktionierenden Mitarbeiterstabes im IAC erreicht werden. So sorgten mit Herbert STOCKKLAUSNER sen., Ing. Arthur BAUER, Günter MARQUART und Inge ACHLEITNER für einen geregelten Vereinsbetrieb. Das bewährte Athletenteam wurde mit Erfolg durch Loisi ELLER, Evi HALLER, Angelika HÖLZL, Angelika ZELLER, Markus PLANK, Martin MANNHARTSBERGER, Konrad KURZ und Andreas HEIS bestens ergänzt. Dietmar HÖLLRIEGL - auch ein Hochspringer - wird österr. Jugendmeister und erreicht dadurch seinen ersten österr. Meistertitel, dem im Verlauf der Zeit weitere folgen werden.

1977

Der erfolgreiche Aufstieg des IAC-MARKER geht ungehindert weiter: Ulla FRIZZI, Ricki MONTAGNOLLI und Isabella „Bella“ ROHRBACHER sicherten sich mit Bravour den österr. Mannschaftsmeistertitel im Fünfkampf der B-Jugend. Auch war man mit neuen Tiroler Meistertiteln wieder erfolgreichster Tiroler Leichtathletikverein. Wie fast jedes Jahr tauchten wieder neue Namen in den Ergebnis- und Bestenlisten vom IAC-MARKER auf, so Monika HEGER, Gitter HEGER, Kathi und U[1]schi STEINER, Astrid und Isolde PATTIS, Sonja EIGENTLER, Vera STRASSEGGER, Lydia WIESER, Christian PLATTER, Peter HAUPTSTOCK, Robert NUSSBAUMER, Gerald THURNER. Mit Rudi GRAF konnte ein neuer Mitarbeiter gewonnen werden, der ebenfalls als Sportler sehr erfolgreich war. Nach einem „Ausmisten“ der Mitgliederkartei (sprich, Entfernung von sogenannten Karteileichen) konnte dennoch der stolze Mitgliederstand von 414 festgestellt werden. Die schönsten und meisten Erfolge konnten nach wie vor mit unserem Nachwuchs erreicht werden. Als Belohnung gab es dafür eine schöne Wettkampfreise unseres Nachwuchses nach Mittelitalien (Reggio Emilia).

1978

Isabella ROHRBACHER (gleich zwei Titel) und die Fünfkampfmannschaft der Jugend unter der Betreuung von Wolfgang MONTAGNOLLI mit Bella ROHRBACHER, Ulla FRIZZI und Lisi ELLER gewannen für den IAC-MARKER 1978 nicht weniger als drei österr. Staatsmeistertitel. Dazu noch - fast schon nicht mehr zu glauben - 69 Tiroler Meisterwürden. Das bedeutete wiederum erfolgreichster Tiroler LA-Verein zu sein. Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Nationalauswahlmannschaft Österreichs, die ohne IAC-MARKER-Athleten auskam. Auch die eigenen Aktivitäten, besonders die Abwicklung von internationalen Großveranstaltungen, sowie auch verschiedenen Meisterschaften, standen den sportlichen Erfolgen in nichts nach. Einige Fitgruppen und Frauengymnastikgemeinschaften im IAC um Gert MELITOUPOLOS, Walter HÜTTENBERGER, Peter STASTNY, Paul HUBER, Marisa FRIZZI, Christa HELFER, Rudi PRANTNER und Liliane BINDER blühten auf. Als neue, besonders talentierte SportlerInnen boten sich Beatrix DULLER, Hannes EGG, Udo ELLER, Owen RAGNER, Rudolf RIBITSCH, Herbert STURM und Thomas BIDNER an. Sportlich bedeutete 1978 unbestritten als das non-plus-ultra. Selbstverständlich wurde auch der Tiroler Mannschaftsmeistertitel errungen. Leider musste der Abgang einiger Sportler wegen Verletzungen bzw. Rücktritten verkraftet werden. Der Mitgliederstand belief sich auf 403. Die Mitarbeiterstäbe (Ausschuss, Trainer, Kampfrichter, Helfer usw.) wurde erneuert und erweitert. Auch das Vereinseigentum (Sportutensilien) wird ständig verbessert und vergrößert. Unsere Mitarbeit in vielen Gremien ist mustergültig.

1979

50 Jahre Tiroler Leichtathletikverband, 60 Jahre IAC, 70 Jahre Tiroler Leichtathletik: ein wahres Jubiläumsjahr. Sportlich gelang jedoch verständlicherweise nicht so ein Erfolg wie im Vorjahr. Auf organisatorischer Ebene konnte man aber mit internationalen Großveranstaltungen gewaltig auftrumpfen. An neuen Talenten kamen Sybille SMIE, Sabine HAID, Dietmar HOSP und Markus JORDA hinzu. Ein „stiller Sponsor“ wurde erfreulicherweise mit der Buchhandlung GRABNER gewonnen. Von unserer Seite wurde an führender Stelle bei den Feierlichkeiten für 50 Jahre TLV mitgestaltet. In dieser Zeit stellte unser Verein mit Hans RIEDER, Josef HOFMANN zwei Präsidenten. Hermann FRIZZI leitete inzwischen bereits seit 20 Jahren die Geschicke des IAC als Obmann. In diesem Jahr fand eine Konsolidierung auf dem Sektor der Aktiven statt, was die 32 Tiroler Meistertitel eindrucksvoll bezeugen. Die Mitgliederzahl stieg erfreulicherweise auf 514, wozu auch die Fitnessgruppen und die Gymnastikgemeinschaften beigetragen haben. Vereinsstützen waren die Jungsportler Kathi und Uschi STEINER, Lydia WIESER, Sonja EIGENTLER, Monika HEGER, Barbara EDER, sowie bei den Junioren und der allgemeinen Klasse Brigitte HEGER, Isolde PATTIS, Udo ELLER, Peter EIGENTLER, Ulla FRIZZI, Bella ROHRBACHER, Angelika ROHRBACHER, Kathi SOJER, Helene TOTTER, Peter FRIZZI, Jutta FRIZZI, Hermann GREIMEL, Gerhad KIENZL, Christian PLATTNER, Peter EBENBICHLER, Rudolf RIBITSCH, Robert SCHIRMER. Großes Talent zeigten auch Sybille SMIE, Alexandra HAID, Dietmar HOSP und Markus JORDA. Mit unserem neuen VW-Kleinbus konnte unser Fuhrpark in notwendiger Weise ausgebaut werden.

1980 – 1982

Es begann eine Periode der Umstrukturierung. Längerdienende Funktionäre und Sportler „gingen“, neue Namen tauchten auf. Erfolgreichste Athletin war Ulla FRIZZI, die an einem Wochenende anlässlich der Tiroler Meisterschaften („Ulla-Frizzi-Festival“) gleich neun Tiroler Meistertitel erkämpfte. Die Neuen waren Claudia DAMBERGER, Astrid GÖBL, Thomas HEISELER, Peter FLUCK, Alex WENISCH, Markus PLANK, Gaby und Karin KINZL, Rainer GOLDSCHALD, Andreas POWODEN, Manfred SCHNABL und Harald SATLER. Zum neuen Obmann-Stellvertreter und eine baldige starke Stütze des Vereines wurde Werner WIELAND gewählt. Andreas SCHMIDT deutete seine leichtathletischen Fähigkeiten an. Seine Eltern Doris und Manfred SCHMIDT waren vorerst leistungsstarke Akteure, dann verlässliche Funktionäre. Der Mitgliederstand war 1981: 555. Michael STOCKKLAUSNER konnte dem Verein gleich zwei neue österr. Nachwuchsmeistertitel sichern. (Kugel und Diskus bei den Schülern) Als Neuentdeckungen fungierten Nicole GSTREIN, Günter STAUDER, Martin PRAXMARER, Ines AMANN, Thomas DULLER, Christian BUCHBERGER, Helga GATTERMAIR, Thomas STRICKNER und Carina SWOBODA. Der Funktionärsstab wurde um Jürgen WARENSKI und Franz PROCK sowie um die ins Trainerlager gewechselten Barbara EDER und Peter FRIZZI erweitert. Nun wurde es einmal Zeit eine Gesamtbilanz zu ziehen: mit Abschluss der Saison 1982 hatte der IAC seit seinem Bestand 39 österreichische und 935 Tiroler Meistertitel errungen. Ihren Beitrag zu dieser eindrucksvollen Bilanz leisteten 1982 Michael STOCKKLAUSNER, Udo ELLER, Nicole GSTREIN, Daniela RASCHENBERGER, Tina GUGGENBERGER, Carina SWOBODA, Herbert ARLT, Birgit LIEDOLL, dessen Vater Werner LIEDOLL, der die Funktionärsriege ganz bedeutend verstärkte, besonders als verlässlicher Kampfrichter. Dasselbe traf bei Manuela EBERLE und dessen Vater Dieter EBERLE zu, der über viele Jahre hinweg organisatorisch viel bewegen konnte. Mit Stand vom 20. November 1992 hält der IAC-MARKER, inzwischen HERMAK SPORT - nach inzwischen zehnjähriger Sponsortätigkeit - wie gewohnt die Spitze in Tirol inne: Der Kreis der verlässlichen Athleten wurde erweitert durch Alexander WENISCH, Alexandra HAID, Leo und Werner WIELAND, die Söhne des Obmannstellvertreters. Udo FRIZZI deutete bereits seine Sprinterqualitäten an und wurde zudem Tiroler Schülermeister im Kugelstoßen. Weitere Leistungsträger waren: Christian HANDL, Karl GRAF, Hans MAYER, Stefan HÖFLER und vor allem Ulla FRIZZI, die allein 1980 11 Tiroler Meisterwürden erreichte, dann aber durch Verletzungen und durch schulische Anforderungen etwas zurückstecken musste. 1981 schoben sich in den Vordergrund: Tina und Sandy GUGGENBERGER, Petra STRICKNER, Silvia BLAAS, Carmen KOFLER, die Brüder Thomas und Christian WÖBER, Markus und Bernhard KOSNJAK, Peter FLUCK und Barbara SCHAUER. Mitgliederstand 1982: 490. Much STOCKKLAUSNER war Doppelmeister Österreichs bei den Schülern, 1982 erreichte er auch zwei Tiroler Meistertitel. Udo ELLER war gleich mit vier Meisterkronen erfolgreich. Nicola GSTREIN gelangen die besten Erfolge bei den österr. und auch den Tiroler Meisterschaften und auch den ASKÖ-Bundesmeisterschaften. Daniela RASCHENBERGER (als Volleyballerin des ITV im österr. Nationalteam!) wurde bei ihrem ersten Antreten bei Tiroler Meisterschaften gleich zweifache Siegerin (Kugel und Weitsprung).

1983

Besonderen Grund zur Freude gaben die durch Gerda STROBL hervorragend betreuten „Knirpse“. Dadurch verfügten wir wieder über einen großen Talenteschuppen. Die Erfolge der Knirpse konnten sich wahrlich sehen lassen, wie z. B. die Erfolge beim Schüler-II-Cup. Mit den arrivierten Kräften - Ulla FRIZZI konnte wieder an ihre früheren Erfolge anschließen - sowie mit neuen Kräften wie Sabine PLAYER, Astrid und Petra MAYR, Thomas PITTRACHER, Andreas TOMASELLI, Tamara KRASKER, Brigitta ELLEHNER und Carmen KOFLER konnte die Titelausbeute bei Tiroler Meisterschaften wieder auf 25 angehoben werden. Carina SWOBODA holte bei den österr. Schülermeisterschaften sowohl im Fünfkampf als auch im Hochsprung je eine Goldmedaille. Beispiellos auch wieder Ulla FRIZZI, die bei einer einzigen Tiroler Meisterschaft sieben Goldene und dazu zwei Silberne gewann und auch einen neuen Landesrekord für Frauen aufstellte. Mitgliederstand am 30.11.1983: 459. Darunter vier Fitness und zwei Gymnastikgruppen. Schon 1983 erwies sich Claudia POSCH als besondere Stütze, denn ihre Kugel- und Diskusleistungen waren in Österreich Spitze.

1984

Beim IAC wird in der Zwischenzeit nicht nur die klassische Stadionwettkampfleichtathletik betrieben, sondern unter der Leitung von Dr. Hermann KNOFLACH und Franz PUCKL wurden eigene Neigungsgruppen für den Orientierungslauf (Leiter Dr. Hermann KNOFLACH) und Berglauf (Leitung „Berglaufpapst“ Franz PUCKL) eingerichtet. Hans MARGREITER wird 1984 erster Tiroler Berglaufmeister für den IAC. Negativ in dieser Saison war zweifelsohne das Ende der Partnerschaft MARKER - IAC, sodass wir wiederum keinen Sponsor mit Gewicht an unserer Seite hatten. Leider mussten wir auch den Abgang der gesamten Werfertruppe verzeichnen, wobei aber alle wieder nach einigen Jahren zum Stammverein zurückkehrten. Erfreulich hingegen der Zustrom von neuen hoffnungsvollen Talenten wie Dieter DESTRO, Sandra SCHILCHER - ihr Vater wird eine hochwillkommene Stütze des IAC: Barbara STRASSERN, Barbara GRUBER, Alois TIEFENBRUNNER, Barbara SEIDNER - ihr Vater Fritz SEIDNER wurde anerkannter Funktionär - Florian SEIDNER, Susi KINDERMANN, Mirelle SCHATZ, Ulli FUCHSBERGER, Gisela SANDELIN, Martin WOLF, Michael SWOBODA, Jürgen NEUBARTH, Markus und Bernhard KOSNJAK und Klaus OBERLECHNER. Am Trainersektor konnte das Ehepaar PLISCHKE aus der CSSR zum IAC gelockt werden. Alena PLISCHKE wird eine sportliche Stütze für viele Jahre, Lubos PLISCHKE wird sofort verlässlicher Trainer, ebenfalls für viele Jahre. Auch ihre Kinder versuchten sich selbstverständlich in der Leichtathletik. Robert PLISCHKE wird Hochspringer und Silvia PLISCHKE zeigte sich vielseitig. (Jetzt hat sie sich dem Tennissport verschrieben, ist dort erfolgreicher Profi) Claudia POSCH entpuppte sich als Titelhamsterin in den Wurfbewerben. Vor seinem Abgang aus dem aktiven Sport holte sich Michael STOCKKLAUSNER noch schnell einen österr. Meistertitel der Junioren im Diskuswurf. Maria-Louise MOOSBURNER ist eine verlässliche Sportlerin. Das Training, bereits bis dato sehr umfassend, gestaltete sich nun noch geregelter, umfangreicher und zielstrebiger. Alena PLISCHKE selbst ist nach wie vor eine Klasse im Hochsprung - sie war ja 1972 Olympiateilnehmerin und erreichte mit 1,86 m den sechsten Rang. Jetzt holte sie einige Tiroler Meistertitel und viele Plazierungen bei österr. Meisterschaften. Carina SWOBODA hat eine kleine „Schwächeperiode“ (Umstellung beim Training). Josef LUTZMANN, sowie Markus KRENN und Walter KRENN zeigen ihr Können im Berglauf. Dieter DESTRO aus Bozen war bereits ein erfolgversprechender junger Sportler (Lieblingsdisziplin: Dreisprung). Bis 30. November 1984 hatten wir bereits 986 Tiroler Meistertitel seit Bestehen des IAC geholt. 1985 sollte die Tausenderschallmauer durchbrochen werden.

1985

Unsere Mannschaft wurde mit den erfolgreichen Läufern Elisabeth und Hannes NORZ verstärkt. Diese beiden waren es dann aber auch, die die Ära des eigenen Vereinsbusses anlässlich eines Trainingslagers in Griechenland mit einem Unfall (Totalschaden) beendeten. Vom Vereinsbus blieb nur mehr ein Blechhaufen übrig, Gott sei Dank gab es keine Verletzten. Während Hermann FRIZZI mit Werner WIELAND, Bertram HAID, Franz STOCKKLAUSNER, Thomas BIEDNER, Lubos PLISCHKE, Peter FRIZZI, Jürgen WARENSKI, Rudolf KINZL, Fritz SEIDNER, Franz PROCK und Dieter EBERLE den bereits vielfach bewährten Funktionärsstab bilden, sorgen u.a. Carina SWOBODA, Claudia POSCH, Dieter DESTRO, Hans MARGREITER, Florian und Andreas STERN, Ferdinand OBERHOFER, Christian OBERLEITNER, Franz PUCKL, Harald MÜLLER, Hannes HUTER, Willi HAIDER, Josef LUTZMANN, Markus KRENN, Sandra SCHILCHER, Ulla FRIZZI, Barbara SEIDNER, Gitti ELLEHNER, Martin WOLF, Petra MAYR, Gitti GROSSGASTEIGER, Claudia STERN, Andrea DORNAUER, Alena PLISCHKE, sowie Sabine und Alexandra WIRTH für die sportlichen Erfolge des Jahres 1985. Zwischenzeitlich wurde auch bei der Gesamtzahl der vom IAC erreichten Tiroler Meistertitel die Eintausender-Schallmauer durchbrochen: Carina SWOBODA gewann bei der weibl. Jugend u.a. auch die 100 m Hürden-Distanz, was den herrlichen 1.000sten Meistertitel darstellte. Am Ende des Jahres waren es sogar 1015 Meisterwürden. Nach der gemeinsamen „Frohnarbeit“ - fast bis zum Umfallen - ist unser vereinseigenes Schmuckkästchen, der selbst erbaute Kraftraum mit Büro und Lager schon so weit hergestellt, dass bereits im Winter 1985/86 darin trainiert werden konnte. Auch im organisatorischen Bereich gab es Änderungen: die Leichtathleten im IAC bilden von nun an nicht mehr eine Sektion LA, sondern einen total selbstständigen Zweigverein (Innsbrucker Athletiksportklub 1919, ZV Leichtathletik), wobei man selbstverständlich in der großen und mächtigen „IAC-Familie“ verblieb. Mitgliederstand: 525. Bei uns aktiv auch jetzt der IAC-Fußballer Manfred KÖSTLINGER, der beachtliche Fähigkeiten im Sprint bewies. Oliver WARENSKI machte im Hochsprung, besonders aber in seiner Paradedisziplin, dem Mehrkampf von sich reden. Reinhard MRAK ist ebenfalls ein verlässlicher Nachwuchsathlet. Die Geschwister Sabine (Mehrkampf), Alexandra und Florian WIRTH (im Sprint) versprechen einiges für die Zukunft. Weitere vielbeachtete Talente im IAC waren bereits Birgit („Biggy“) STENGG, Sylvia DANLER, Kathie und Daniela KURZTHALER, Stefanie AUFFINGER, Baldur EBNER und Manuela PLATZER. Weiters Hermann PLATZER, Andreas AUSSERER, Florian SEIDNER, Claudia DANLER, Carolina HOFER. Alena PLISCHKE erringt in Australien den schönen Weltmeistertitel im Seniorenhochsprung. Auch eine gewisse Claudia STERN tauchte bereits in den Ergebnislisten auf. Eine besondere Freude war es für uns allemal, wenn frühere Spitzensportler von uns nach einer Abwanderung zu einem anderen Verein, dann doch wieder den Weg zu uns zurück fanden. Hier einige „Heimkehrer“: Peter EIGENTLER, Markus DIRK, Herbert ARLT (nach seinem Ausflug ins Boblager), Christian BRAITO und Michael MAIER. Sie alle sorgen 1985 für eine feine „Aufputzung“ der Vereins- und Landesbestenlisten.

1986

Unerhört stark belastete uns das Fehlen eines potenten Sponsors. Mit den finanziellen Mitteln stand es nicht gerade zum Besten, was aber trotzdem in sportlicher Hinsicht keinen Abbruch tat, denn der IAC konnte sich mit Trotz, Routine, Können, Geschick und Glück - das Glück steht bekanntlich gerne dem Tüchtigen bei - selbst retten. Mit KR Dir. Peter MOSER konnte ein „alter“ Freund der IAC-Leichtathletik als Präsident für den Verein gewonnen werden und mit ihm auch die „Wiener Städt. Wechselseitige Versicherungs AG“ als treuer und stiller Sponsor, dessen Landesdirektor KR Dir. Peter MOSER war. Bald darauf konnte auch über den Gesamtverein ein ausgezeichneter Sponsorvertrag mit der österr. P.S.K. abgeschlossen werden. Damit stand auch wieder etwas Geld zur Verfügung, um unsere Athleten unterstützen zu können. Alena PLISCHKE wurde in Schweden Europameisterin im Hochsprung der Senioren. Die Damenmannschaft qualifizierte sich erstmals für die Endrunde des österr. Vereinscups in Salzburg, wo wir den fünften Rang erreichen konnten. Dazu kamen noch 34 neue Tiroler Meisterkronen und zwei österr. Meistertitel. Im Sog des neuen Tiroler Schülerrekordes über 100 m durch Alexandra WIRTH, die unter dem jungen Erfolgstrainer Peter FRIZZI zu den besten Sprinterinnen Österreichs emporstieg, entwickelten sich auch Biggi STENGG (400 m), Sylvia DANLER, Manuela PLATZER, Kathie und Daniela KURZTHALER, Stefanie Auffinger und Micha[1]el EBNER. Hermann FRIZZI erkannte die Notwendigkeit, die Geschicke des Vereines bald in jüngere Hände zu legen und so konnte der ehemalige Athlet Dr. Thomas PRAXMARER als neuer Funktionär gewonnen und für kommende größere Aufgaben vorbereitet werden. Der Mitgliederstand Ende 1986: 433. Jungen Funktionären wird mit Absicht ihrem Drang nach Agilität immer größerer Raum gegeben. Zu den Besten im Verein zählen u. a. Elisabeth und Hannes NORZ, Carina SWOBOADA, Claudia POSCH, Gaby KINZL, Alena PLISCHKE, Barbara SEIDNER, Sandra SCHILCHER, Andrea DORNAUER, Sara LANZA, Edith MOSER, Claudia STERN, Martin WOLF, Jürgen NEUBARTH, Thomas PITTRACHER, Philipp („Lip“) SALFAREI und Reinhard MRACK. Talent zeigten weiters Oliver WARENSKI, Sabine WIRTH, Udo ELLER (reaktiviert).

1987

In sportlicher Hinsicht stellt das Jahr 1987 wohl einen Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte dar. Claudia POSCH konnte bei den österr. Juniorenmeisterschaften Doppelmeisterin werden (Kugel und Diskus). Das gleiche Kunststück gelang Christian LANNER bei den österr. Meisterschaften der Schüler. Hinzu kamen heuer weitere 37 Landesmeistertitel. Besonders hervorragen konnten weiters Carina SWOBODA, Alexandra WIRTH, Barbara SEIDNER, Birgit STENGG, Martin WOLF, Jürgen NEUBARTH, Michael SCHENK, Roland DÖTTLINGER, Markus DIRK, Oliver WARENSKI, Johann DORNAU[1]ER, Heinz STEINER, Josef HEUBACHER und Ferdinand OBERHOFER. Neben diversen Meisterschaften und kleineren Meetings richtete der IAC unter neuen Aspekten auch das internationale Alpenrosenmeeting aus. Mit Jahresende übergab aus gesundheitlichen Rücksichten Altobmann Hermann FRIZZI endgültig die Funktion des hauptverantwortlichen Vereinsobmannes an seinen Nachfolger Dr. Thomas PRAXMARER. Hermann FRIZZI wird in Anerkennung seines lebenslangen, unermüdlichen Einsatzes für den IAC einstimmig und unter gewaltigem Applaus zum EHRENOBMANN der IAC-Leichtathletik auf Lebenszeit bestellt.

1988

In diesem Jahr lag es an der neuen Führung, die ihre Sache wirklich profihaft erledigte, das bisher Erreichte zu sichern. Neuer sportlicher Leiter (Sportdirektor) wurde Peter FRIZZI, der es auch zu seinen Aufgaben zählte, dass er zu jeder Tages- und Nachtzeit für den Verein, für den Sportler „da“ war. Das Kindertraining und Kinderwettkampfgeschehen übernahmen Gerda ARNOLD und Armin LINDER, wobei es den beiden Trainern zu verdanken ist, dass der Zustrom von ca 70 Knirpsen gelang. Die Folge dieser Entwicklung war als Novum in Österreich die Abhaltung des „1. IAC-Knirpsemeetings“. Erwähnenswert auch die unermüdliche Arbeit für den Verein durch Doris und Manfred SCHMIDT - egal, ob der „Violettenball“ oder die Weihnachtsfeier anstanden. Doris SCHMIDT ist auch in Zukunft für die neue Vereinszeitung „IAC-REPORT“ - ihr zur Seite stand Bertram HAID - verantwortlich. Als neuer umsichtiger Trainer konnte Mag. Franz LINSER aus Reutte verpflichtet werden. Zudem kehrte Laszlo PETÖ auch wieder zum IAC, nunmehr als Trainer zurück. Die sportlichen Erfolge konnten sich sehen lassen: Claudia POSCH und Christian LANNER standen wie im Vorjahr für je zwei neue österr. Meistertitel. Dazu gesellten sich noch weitere vier Medaillen bei österr. sowie 77 bei Tiroler Meisterschaften, davon 29 in Gold. Zudem konnte noch Christian LANNER (Kugel u. Diskus) und die 4 x 100 m Staffel mit Alexandra WIRTH, Birgit STENGG, Kathrin HÖCK und Lynett MITTERER bei den ASKÖ-Bundesjugendmeisterschaften gewinnen. Martin WOLF konnte sich bei den Tiroler Mehrkampfmeisterschaften erstmals als Sieger des Zehnkampfes eintragen. Am Saisonende kam noch die Tiroler Meisterin Anita KRONTHALER in den Wurfbewerben zu ihren Trainer Laslzo PETÖ zum IAC. Man trennte sich jetzt von den im ganzen Land verstreuten Trainings- und Wettkampfgruppen, um eine Strukturbereinigung vorzunehmen. Gleich acht Mal konnten Tiroler Bestleistungen in den Rekordlisten von Athleten des IAC-PSK verbessert werden. Claudia STERN errang ihre ersten beiden Tiroler Meistertitel. Das bereits genannte „1. IAC-PSK-Knirpsemeeting“ stand wie dann auch in den nachfolgenden Jahren am Nationalfeiertag am Programm. Hermann FRIZZI betreute noch das Pressereferat.

1989

Größte Herausforderung war wohl die klaglose Durchführung der österr. Schülermeisterschaften bei denen Claudia STERN ihren Österreichischen Meistertitel Nummer eins und zwei ihrer Karriere eroberte . Die Leistungsträger der letzten Jahre blieben dem Verein fast lückenlos erhalten und waren wie gewohnt erfolgreich. Neue Spitzensportler waren: Kathrin HÖCK und Lynett MITTERER. Anita REHAG verstärkte nun die Reihen des IAC-PSK.

1990

Auch 1990 gab es einen organisatorischen Höhepunkt, dieses Mal war es die Ausrichtung der ASKÖ-Bundesjugendmeisterschaften, eine lobenswerte Sache. Erfreulich auch, dass die 38 TM-Meistertitel des Jahres 1990 von 14 verschiedenen Athleten errungen werden konnten, was ein Beweis der Ausdehnung unserer Spitze darstellt. Claudia POSCH (Diskus) und Alexandra WIRTH (100 m und 200 m) steuerten drei neue österr. Meisterleistungen der Erfolgsbilanz bei. Abschließend schafften auch Sabine WIRTH, Birgit STENGG, Anita REHAG und Alexandra WIRTH einen neuen Tiroler Rekord über die 4 x 100 m. Anita REHAG sprang später dann auch noch als Trainerin unserer Jüngsten ein, wo sie viel Fingerspitzengefühl bewies, was sie aber niemals daran hinderte, so nebenher auch einen Tiroler Meistertitel nach dem anderen einzufahren. Nachzutragen wäre die gute Zeit des neuen Tiroler Frauenrekordes in der 4 x 100 m Staffel des IAC-PSK mit 49,43 sec. Als Signal für die Zusammengehörigkeit aller IAC-Zweigvereine gab man als Anerkennung für den neuen Sponsor PSK, eine gemeinsame Vereinszeitung heraus, wo für die Leichtahtleten Obmann Dr. Thomas PRAXMARER schrieb: Erfreuliche LA-Zwischenbilanz: Nach zwei Drittel der LA-Saison können wir uns über viele und großartige Erfolge unserer Athleten freuen. Allen voran gilt unser Glückwunsch Claudia POSCH. Unsere verlässliche Werferin konnte bislang den einzigen österreichischen Meistertitel im Kugelstoßen (Altersklasse U 21 weiblich) nach Hause bringen. Ebenso erfreulich ihre Bronzemedaille im Diskuswurf. Gleichzeitig setzte sich Jasmin DIZDARVIC bei den österr. Schülermeisterschaften durch. In allen Wurfdisziplinen gelang ihm eine Plazierung unter den ersten Sechs. Mit weiteren sechs Landesmeistertiteln in dieser Saison gehört er zu den Stützen unseres Vereines. 32 Die Erfolgsbilanz 1990 wird unterstrichen durch bisherige 35 Landesmeistertitel. Bereits um drei mehr als im gesamten Vorjahr! Mit Fug und Recht kann man also mit einer Verbesserung beim Erreichen von Titeln sprechen. Auch bei den Jüngsten (bis Jahrgang 1979) sind schöne Erfolge zu verzeichnen. Gerda ARNOLD und Armin LINDER fuhren sogar mit einer kleinen Vereinsabordnung nach Lienz und lehrten dort mit Tagessiegen von Bettina LECHNER und Benjamin PRAXMARER (1000 m Laufbewerb) der Konkurrenz fast das Fürchten. Bei den Veranstaltungen zeichnete sich unser Verein heuer bereits ganz besonders aus. Zunächst war der „Violettenball“ anfangs Feber mehr als nur ein gesellschaftlicher Erfolg. Dann richteten wir die Tiroler Hallenmeisterschaft in der Allgemeinen Klasse und Jugend aus. Ebenso die Hallenmeisterschaft im Kugelstoßen. Im Rahmen des traditionellen Eröffnungsmeetings am Tivoli wurden gleichfalls Meistertitel vergeben. Dieses Eröffnungsmeeting führten wir selbst durch. Am 14. Juni 1990 errangen wir bei den von uns selbst abgewickelten Tiroler Hammerwurfmeisterschaften gleich drei von vier möglichen Titeln. Gewissermaßen als der Saisonhöhepunkt dieses Jahres geht die Ausrichtung der ASKÖ-Bundesjugendmeisterschaft in die Chronik ein. Nicht nur die hervorragende und fehlerfreie Durchführung, sondern auch das erfolgreiche Abschneiden als bundesweit bester ASKÖ Verein mit vier Meister- und fünf Vizemeistertiteln bestätigen die gute Arbeit des Vereines. Im Herbst wird unsererseits noch das 3. IAC-PSK-Knirpsemeeting und die Tiroler Mehrkampfmeisterschaft abgewickelt. Kein anderer Tiroler LA-Verein kann auf so viele derartige Veranstaltungen, die selbst ausgerichtet wurden, verweisen. Sportliche Erfolge. Mehrung des Ansehens des Vereins. Zustrom von neuen Mitgliedern und gesunde finanzielle Gebarung sind das Verdienst von uns allen - insbesondere aber der verantwortlichen Funktionäre. Mein besonderer Dank gilt dabei: Doris und Manfred SCHMIDT, Gerda AR[1]NOLD-STROBL, Armin LINDER, Laszlo PETÖ, Peter FRIZZI, Martin WOLF, Claudia POSCH, KR Dir. Peter MOSER, Vbgm. Rudolf KREBS, Dr. Hermann KNOFLACH (Orientierungslauf) Bertram HAID, Claudia PETRI - allen Eltern, Helfern, Athleten, Sponsoren und Helfern und Gönnern. Unter anderem waren diese Erfolge auch der Beweggrund, dass die Vereinsführung die FirmaSANITÄTSHAUS ORTHOSAN, GROSCH & ROSCHER GmbH, Sillgasse 12, Innsbruck; SANITÄTSFACHHANDEL, als neuen Sponsor gewinnen konnte. Schließlich erfordert der Ausbau dieser Erfolge aber weitere finanzielle Mittel, weshalb der Vereinsvorstand in seiner letzten Sitzung eine Erhöhung des seit 1987 gleichgebliebenen Mitgliedsbeitrages beschließen musste. 33 Mit 1.1. 1991 wird der Mitgliedsbeitrag (bisher zwischen 200,-- und 400,-- ATS) um 50,-- ATS angehoben. Die Details werden beim Inkasso für 1991 bekanntgegeben. Für diese notwendige Maßnahme bitten wir alle unsere Mitglieder um Verständnis. Der Obmann: Dr. Thomas PRAXMARER. Der sportliche Leiter des IAC-PSK legte in derselben Zeitung folgenden LA-Bericht ab: In der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung durfte ich als sportlicher Leiter des IAC-PSK-LA freudig über einen fünften Platz bei den österr. Hallenmeisterschaften, neun Tiroler Meistertiteln und 19 Medaillen bei den TM berichten. Zwischenzeitlich hat sich unser „Konto“ beträchtlich erhöht. Obwohl wir jetzt erst Ende August schreiben und noch zahlreiche Wettkämpfe ausstehen, sind wir bereits knapp über die Titelanzahl, die wir 1989 erringen konnten. Österr. Meisterschaften: 1 Meistertitel, zweimal Bronze, inges. 11 Platzierungen. Tiroler Meisterschaften: 35 Titel, 24 Vizemeister, insgesamt 82 Meisterschaftsmedaillen. ASKÖ-Bundesmeisterschaften: bundesweit erfolgreichster Verein mit 4 Meister und 5 Vizemeister Der sportliche Leiter: Peter FRIZZI Weitere Leistungsträger 1990: Anita KRONTHALER, Alexandra WIRTH, Claudia STERN, Jasmin DIZDAREVIC, Sabine WIRTH, Lynette MITTERER, Birgit STENGG, Christian LANNER, Anita REHAG, Hannes ACHLEITNER, Manuela PLATZER, Petra STOLZ, Melanie KIENAST, Michael TANZER, Klaus PELLEGRINE, Philipp TSOLAKIS, Alexander MÜLLER, Gerhard HAIDACHER und Thomas SCHROLL. Leider war die Mitarbeit bei der Gestaltung dieser Zeitung „IAC-PSK-NACHRICHTEN“ in erster Linie von den anderen Sektionen sehr mangelhaft, weshalb die Zeitschrift auch nur dieses eine Mal erschien.

1991

In diesem Jahr konnten wiederum 41 Tiroler Meistertitel erreicht werden. Insgesamt waren es 120 Medaillen. Auch eine bisher noch nie erreichte Anzahl von Aktiven wirkte an der Erringung dieser schönen Erfolge mit. Grund genug, um diese verdienten Athleten, sofern dies nicht schon früher geschehen ist, namentlich zu erwähnen: Hannes ACHLEITNER, Christoph BERLOFFA, Jasmin DIZDAREVIC, Anita KRONTHALER, Wolfgang LAMPRECHT, Claus LECHNER, Lynett MITTERER, Manuela PLATZER, Claudia WOLF, Anita REHAG, Birgit STENGG, Claudia STERN, Sabine und Alexandra WIRTH, Martin und Stefan WOLF; Silke ZEUNER, Elmar RIZZOLI und Manfred 34 SCHMIDT. Auch Udo FRIZZI deutete sein Können an. Als wertvolle Funktionäre bestanden Elmar RIZZOLI, Ulla FRIZZI und Doris SCHMIDT. Die herausragendsten sportlichen Ergebnisse waren wiederum das Erreichen von Meisterehren auf Bundesebene: Claudia STERN gewann in der Klasse der weibl Jugend das Kugelstoßen und Hannes ACHLEITNER den Hammerwurfbewerb bei der männlichen Jugend. Auch in diesen Jahren zeichnete der IAC-ORTHOSAN für die einzige Großveranstaltung auf dem Innsbrucker Tivoli verantwortlich. Ende August wurde die ASKÖ Bundesmeisterschaft klaglos durchgeführt. Dies war erstmalig in der Geschichte des ASKÖ, dass innerhalb von einem Jahr sowohl die Jugend als auch die Bundesmeisterschaft der Allgemeinen Klasse an ein und denselben Verein vergeben worden ist. Der IAC-ORTHOSAN war also auch hier wieder eine rühmliche Ausnahme. Elmar RIZZOLI, vordem einsatzbereiter Aktiver stieg im Verein zu einem wertvollen Funktionär auf.

1992

Peter FRIZZI schloss die Ausbildung zum staatlich geprüften Leichtathletiktrainer mit Erfolg ab und entpuppte sich alsbald als nimmermüder Fachmann, sodass er auch vom ÖLV ins österr. Trainerreferat berufen wurde. Dass Peter FRIZZI schon in den Jahren davor eigentlich seine Meisterprüfung ablegte, zeigen die 178 Tiroler Meisterwürden, die unter seinen Fittichen von IAC-Athleten gewonnen werden konnten. Erstmals wurden in dieser Saison auch die Früchte der konsequenten Aufbauarbeit von Gerda LINDER geerntet. Der IAC-ORTHOSAN gewann die Gesamtwertung im TLV-Schüler-II-Cup, dies erstmals in der Vereinsgeschichte. Einige Namen der Siegermannschaft: Mario PRITZI, Michael WILDAUER, Benedikt PFURTSCHELLER, Benjamin PRAXMARER, Michael GSENGER, Stefan VOGELSBERGER, Josef und Florian LIEGL, Peter u. Christian SCHULLIAN, Matteo ZVOST, Thomas PÖHL und Alexander POLLENEDER, Martina SKORJANC, Angela BARTHOFER, Manuela PRITZI, Nina ADLER, Katharina NAGELE, Gabi BRANDTNER, Karin WEILER, Daniela ALLMAIR, Ines PRAXMARER, Christine BALDEMAIR, Marianne WALDHART und Sabrina WINDHAGER. Von all diesen Sportlern kann sich der Verein für die Zukunft noch allerhand erwarten. Mit 28 Tiroler Meistertiteln konnte die Vorjahresbilanz nur ganz knapp nicht erreicht werden. Prominent der 100 m Landesmeister aus den IAC-Reihen: Bobolympiasieger Thomas SCHROLL, noch prominenter die 4 x 100 m Meisterstaffel: Neben Thomas SCHROLL, waren auch noch Olympiasieger (Viererbob) Gerhard HAIDACHER, der Skeletonweltmeister Michael GRÜNBERGER und Martin WOLF am Start. Auch unsere Damenstaffel gewann den 4 x 100 m Lauf bei den TM mit Birgit STENGG, Anita REHAG, Claudia WOLF und Alexandra WIRTH. Es war bisher ganz selten, dass sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen der Staffeltitel geholt werden konnte. Organisatorisch bekam der IAC-ORTHOSAN die Ehre, den Juniorenländerkampf zwischen Deutschland, Italien, Schweiz und Österreich auszutragen. Allseits nur Lob nach der Veranstaltung, was davon zeugt, dass auch dieses Event bestens durchgeführt wurde.

1993

Als Vorankündigung für das anstehende 75-Jahre Jubiläum im kommenden Jahr übersprangen unsere Athleten mit 1.300 Tiroler Meistertiteln eine in Österreich wohl einmalige Marke. Allerdings ging 1993 nach sieben Jahren PSK-Sponsortätigkeit für den IAC eine fruchtbare Ära im Verein zu Ende. Gewitterwolken wälzten sich nun in den Köpfen der Vereinsführung, denn es war ja leider der Hauptsponsor ausgefallen. An dieser Stelle zeigte sich wieder einmal, dass ein durch viele Schwierigkeiten zusammengeschweißtes Team in der Vereinsführung in der Lage sein konnte, „unser“ berühmtes „jetzt erst recht“ die Dinge wieder zurechtzurücken und mit der Firma SANITÄTSHAUS ORTHOSAN, GROSCH und ROSCHER GmbH in Innsbruck einen potenten neuen Haupsponsor zu gewinnen. Besonderer Dank für diese Initiative und Sponsorgewinnung gilt unserem langjährigen Vereinspräsidenten Stadtrat KR Dir. Peter MOSER. Assistiert wurde er in seinen Bemühungen in den letzten Jahren - und es wird wohl auch in Zukunft so sein - von einem Team, das zwar nicht immer derselben Meinung ist, aber in den entscheidenden Momenten immer an einem Strang zog und zieht. Dieses Team soll an dieser Stelle für die Tätigkeit im Zeitraum 1988 bis 1992 gebührende Erwähnung finden: Peter FRIZZI, Doris SCHMIDT, Martin WOLF, Manfred SCHMIDT, Claudia WOLF, Anita REHAG, Martin PRAXMARER, Dieter DESTRO, Ingrid PRAXMARER, Hermann FRIZZI (als Ehrenobmann, wo der „Titel nur ein Mittel“ ist, ganz im Hintergrund), Gerda und Armin LINDER, Udo und Ulla FRIZZI, Birgit STENGG, Dieter EBERLE, Claudia und Bertram HAID, sowie Dr. Thomas PRAXMARER. In diesem Jahr wurde keine Großveranstaltung abgewickelt, der Verein beteiligte sich aber an der Durchführung des internationalen Alpenrosenmeetings. Sportlich wurde der Sieg im TLV-Schüler II Cup (Ing. Helmut Mader-Schüler II Cup) auch 1993 wiederholt. Mit Peter RAGGL und Andreas ARNOLD stießen zwei hoffnungsvolle Talente zur Mannschaft. Neben den 35 Tiroler Meistertiteln ragte Stefan WOLF mit seinen zwei ASKÖ-Bundesjugendmeistertiteln ebenso hervor wie Silke ZEUNER mit ihren drei „Silbernen“ bei derselben Meisterschaft. Claudia STERN gelang auch wieder ein österr. Meistertitel im Diskus bei den Juniorinnen. Als wahre Titelhamster stellten sich die im Winter zum IAC übergetretenen Bettina LEISS und Andrea DORNAUER vor. Mit insgesamt 11 Meistertiteln sicherten sie den Löwenanteil an den IAC-Erfolgen und waren auch in Zukunft gute Vereinsstützen. Martin WOLF trainiert ab nun vor allem mit Michael GSENGER, Benedikt PFURTSCHELLER, Benjamin PRAXMARER, Mario PRITZI, Martin WILDAUER und Michael WILDAUER. Einen neuen „Titel“ bekommt Peter FRIZZI mit „Vereinsmanager“ verpasst. Hermann FRIZZI wird nun auch beim Tiroler Leichtathletikverband EHRENPRÄSIDENT. Die Siebenkampf-Mannschaft der Damen wird mit 8.888 Punkten in der Zusammensetzung Anita REHAG, Ulrike WOCHELE und Andrea DORNAUER Tiroler Meister 1993. Claudia PETRI stößt als Mitarbeiterin zum „IAC-LA-REPORT“. Gute Leistungen erbrachten: Manuela PLATZER; Sylvia PITTL, Silke ZEU[1]NER, Anita REHAG, Bettina LEISS, Peter RAGGL, Claudia STERN, Martin und Stefan WOLF, Claudia WOLF, Ulrike WOCHELE, Alexandra WIRTH, Andrea DORNAUER, Manuela PRITZI, Angela BARTHOFER, Martina SKORJANC, Ines PRAXMARER, Karin WEILER, Gabriela Brantner, Nina ADLER, Marianne WALDHART, Daniela ALLMAIR, Heike FABRO, Sabrina WINDHAGER, Patrizia Van ASBÖCK, Bettina TANNER, Benedikt PFURTSCHELLER, Mario PRITZI, Benjamin PRAXMARER, Andreas ARNOLD, Florian LIEGL (ist zurzeit Österreichs bester Nachwuchsmann im Schisprung) Philipp HANGGARTNER, Michael PRITZI, Markus GEETS, Maximilian EGGER, Andreas und Martin WEILER, Fabian MAYRHOFER, Josef LIEGL, Simon STROBL, Christoph WIRTH, Markus und Daniel ROSINA, Johannes STROBL, Andreas AUSSERER, David ZVOST, Gerhard HAIDACHER, Michael GRÜNBERGER, Anton NAGILLER, Marco SKORJANC und Thomas SCHROLL. Hier die überragendsten Tiroler Meistertitel: Anita REHAG (Weit 5,65 m und 100 m in 12,72 sec), Thomas SCHROLL (100 m in 10,95 sec), die 4 x 100 m Frauenstaffel in 51,79 sec mit Claudia STERN, Ulrike WOCHELE, Alexandra WIRTH und Anita REHAG, Marco SKORJANC (Dreisprung 12,58 m), Andrea DORNAUER (100 m in 13,56 sec, 200 m in 28,44 sec, Weit 4,90 m) Ulli WOCHELE (Dreisprung: 10,65 m), Silke ZEUNER (Diskus: 29,22 m, Speer 39,38 m) und Stefan WOLF (Kugel: 11,96 m und Diskus 35,48 m). Claudia STERN „verpasste“ durch ihren achtmonatigen USA-Aufenthalt einige Meisterschaften, errang aber noch vor ihrer Abreise den Österreichischen Meistertitel im Diskuswurf der Juniorinnen. Werner TRELENBERG (ÖLV-Trainerchef) zeichnet unsere Weihnachtsfeier durch seine Anwesenheit aus.

1994

Am 3. März beging der IAC-ORTHOSAN das „75-Jahre-Jubiläum“. Ehrenobmann Hermann FRIZZI hatte dafür in das Austrotel zu einem Symposium geladen - Prominenz aus Politik, ehemalige Sportler und Funktionäre gaben sich dabei die Ehre. Mag Helmut MADER überreichte den „Ehrenbecher des Landessportrates“ als Ehrengeschenk des Landes Tirol. Nicht weniger eindrucksvoll dann die sportliche Jubiläumsveranstaltung im Herbst. Martin WOLF und Elmar RIZZOLI organisierten unter großer Beachtung der Öffentlichkeit den „1. Tiroler Coca-Cola Jedermann-Zehnkampf“. Athleten aus ganz Österreich und aus Deutschland waren begeistert und wollten diese wertvolle Veranstaltung als Fixpunkt im Sportjahr des IAC haben. Neben dem bereits traditionellen Knirpsemeeting zeichneten sich IAC-Funktionäre auch bei diversen LA-Großveranstaltungen aus. Auch sportlich lief es ganz hervorragend. Claudia STERN konnte auch heuer wieder eine österr. Meisterwürde erringen. Im äußerst spannenden Kugelstoßbewerb bei den österr. U-23 Meisterschaften ließ sie sich den Sieg aber nicht nehmen. Abgerundet wurde dieser Erfolg durch weitere 40 Landesmeistertitel. Damit ist der IAC nach etlichen Jahren wieder die „Nr.1“ in der Tiroler Leichtathletik. Für die Landesmeistertitel sorgten neben Claudia STERN auch noch Silke ZEUNER, Claudia WOLF, Andrea DORNAUER, Anita REHAG, Ulrike WOCHELE, Manuela PLATZER, Stefan WOLF, Marco SKORJANC, Christoph KLOCKER, Thomas NUSSBAUM und Elmar RIZZOLI. Mit Christoph KLOCKER war der IAC-ORTHOSAN auch beim erstmals durchgeführten Europapokal U-23 in der Olympiastadt LILEHAMMER vertreten. Obmann Dr. Thomas PRAXMARER stellte sich Martin WOLF als geschäftsführenden Obmann zur Seite. Im April 1994 fand der ordentliche Verbandstag des Tiroler Leichtathletikverbandes statt. Im geschäftsführenden neuen Vorstand werden maßgeblich Funktionen von Angehörigen unseres Vereines besetzt: Hermann FRIZZI (Ehrenpräsident), Dr. Thomas PRAXMARER (1. Vizepräsident), Doris SCHMIDT (Kassier), Peter FRIZZI (Nachwuchsreferent), Elmar RIZZOLI (Statistik) und Wolfgang HAUPT (Sportwart). Mit Stand vom 10. April 1994 verteilen sich die Athleten des TLV auf die zwei Großvereine IAC-SANITÄTSHAUS ORTHOSAN (200 gemeldete Aktive) und dem LCTI (100), die gemeinsam über ein Drittel der Athleten Tirols betreuen. Manfred SCHMIDT wird Tiroler Meister im Hammerwurf. Claudia STERN stellt folgende neue Tiroler Rekorde der Frauen auf: am 5.6. mit 45,20 m in Kapfenberg, Speerwurf und am 12.6. in Bozen mit 47,24 im Speerwurf. Christoph KLOCKER läuft die 400 m in 50,68 sec, die 200 m in 22.07 sec und die 100 m in 10,91 sec. Benjamin PRAXMARER die 1.000 m in 3:07,34 min und die 100 m Hürden in 17,24 sec. Die 4 x 100 m Herrenstaffel (Stefan WOLF, Marco SKORJANC, Elmar RIZZOLI, Christoph KLOCKER) bewältigt die Strecke in 45,52 sec. Die männl. Schülerstaffel läuft die 4 x 100 m in guten 51,94 sec. (Stefan PLATTNER, Mario PRITZI, Benedikt PFURTSCHELLER und Michael GSENGER). Dr. Christian HOSER erreicht bei einem Zehnkampf 5.597 Punkte. Stefan WOLF schmettert den Hammer auf 29,84 m. Die 3 x 800 m Staffel (Gabi BRANDNER, Manuela PRITZI und Martina SKORJANC) legt diese Strecke in guten 8:55,97 min zurück. Tiroler Meister wurden: Anita REHAG (100 m 12,76 sec und Frauensiebenkampf mit 3.995 Punkten), Thomas NUSSBAUM (Dreisprung 11,87 m, Kugel 13,12 m und Diskus 35,74 m) Silke ZEUNER (weibl. Jugend, Speer 38,78 m, Diskus 39,76 m, Kugel 11,31 m) Christoph KLOCKER (100 m in 10,91 sec., Weitsprung 6,88 m), Claudia STERN (Hoch 1,45 m, Kugel 13,26 m, Speer 47,24 m, Diskus 45,78 m und 2. im Dreisprung mit 9,57 m) Ulrike WOCHELE (Weit 4,93 m, Dreisprung 10,75 m und jeweils Dritte bei der Kugel, Diskus und Speer), Marco SKORJANC (Dreisprung 12,89 m und Dritter über die 100 m), Stefan WOLF (3. im Zehnkampf der Junioren), Elmar RIZZOLI (400m Halle, Bronze). 38 Im Jahr 1994 „erwarb“ der IAC 1 x Gold bei ÖM und 40 x Gold bei der TM. Anlässlich der „75-Jahre-Jubiläumsfeier“ stand in der „Tiroler Tageszeitung“ folgendes zu lesen: Über 1.300 Landestitel, eine tolle Bilanz der IAC-Leichtathleten zum 75- jährigen Jubiläum: 75 Jahre LA im IAC sicher Grund genug zum Feiern. Es wäre aber nicht der IAC und vor allem nicht Organisator Hermann Frizzi, wenn er ein solches Jubiläum nicht aus der Reihe ähnlicher Festlichkeiten tanzen lassen würde. Der Ehrenobmann, der untrennbar mit der Geschichte des IAC und der Tiroler Leichtathletik verbunden ist, organisiert deshalb am kommenden Donnerstag im Innsbrucker „Austrotel“ ein Symposium. Ein LA-Treffen also der jetzigen und ehemaligen IAC-Mitglieder, die (so Frizzi) alle willkommen sind. Dabei wird neben den obligaten Ansprachen und „Erzählungen“ nicht nur die neue Festschrift vorgestellt, sondern Nostalgie groß geschrieben werden. Ein Wiedersehen gibt es nämlich mit den Spitzenathleten vergangener Zeiten. Robert METH, Wolfgang MAURER, Wolfgang MONTAGNOLLI, Hans CREPAZ, Prof. Emmerich KERLE, Klaus BRAUN, Norbert HAIDER, Hans JENEWEIN - um nur einige zu nennen - werden eine Fülle an Erinnerungen austauschen. Zweifellos einer von vielen interessanten Diskussionskreisen. Die Erfolge und Erlebnisse dürften noch einmal Revue passieren. Und 56 Bundesmeister und über 1.300 Tiroler Meistertitel sind mehr als abendfüllender Gesprächsstoff. An diesen Erinnerungsaustausch schloss sich dann ein großes Buffet, nachdem vorher noch Anerkennungspokale und Blumen an so verdienstvolle Funktionäre wie VBM Ferdinand OBENFELDNER, Franz GASTL, Norbert HAIDER, Peter FRIZZI, Anton SEREINIG u.v.a. überreicht und ihnen der Dank des IAC ausgesprochen wurde. Das Land Tirol übermittelte von Landtagsvorsitzenden Mag. Helmut MADER für Hermann FRIZZI einen schönen Ehrenbecher, für Peter FRIZZI wurde ein großer Standpreis aufgelegt. Am 26.10. wurde wiederum das IAC-Knirpsemeeting ausgetragen, wo trotz schlimmer Witterung eine ansehnliche Teilnehmerzahl an den Start ging. Neue Talente stießen zum Verein: Florian, Helmut und Patricia BUCHACHER (Kinder des verlässlichen Helfers des IAC GR Helmut BUCHACHER), Maximilian EGGER, Paul SCHWEINESTER, Karin WEILER, Daniela ALLMAIR, Angela BARTHOFER, sowie bei den Burschen Andreas WEILER, Philipp HANGARTNER und Dominik EBNER. 39 Nachdem Dr. Thomas Praxmarer von 1988 bis 1994 den IAC regierte, übernahm im Winter Martin WOLF die Obmannstelle des IAC-ORTHOSAN.

1995

Am 11./12. März wurde mit einer zahlenmäßig und in sportlicher Hinsicht sehr starken Mannschaft zu einem Hallenmeeting in München gefahren. Am ersten Tag waren die Schüler dran, die unter der umsichtigen Betreuung von Gerda LINDER und Ingrid PRAXMARER standen. Sylvia PRITZI, Judith ULLMAN, Karin WEILER, Dominik EBNER, Philipp HANGARTNER, Michael PRITZI und Gotthard SCHÖPF erbrachten ganz hervorragende Leistungen. Bei den „älteren“, betreut von Anita REHAG, gabs durch Benjamin PRAXMARER, Elisabeth WÖRLE, Michael GSENGER, Benedikt PFURTSCHELLER und Martin WEILER ebenfalls erfreuliche Leistungen. Tiroler Meister werden Thomas NUSSBAUMER (Kugel, Hammer, Dreisprung und Diskus), Anita REHAG (Weit, Dreisprung und Siebenkampf), Ulli WOCHELE (Dreisprung, 400 m Hürden und Siebenkampf), Claudia STERN, (Kugel, Diskus, Hammer u. Speer), Claudia WOLF (Kugel), Silke ZEUNER (Hammer, Kugel, Diskus, Speer und Siebenkampf). Benjamin PRAXMARER österreichischer Meister über die 800 m in 2:05,52 min. Die 4 x 100 m Männerstaffel (Marko PHILLIPIN, Stefan VOGEL, Marco SKORJANC, Christoph KLOCKER) gewinnt in ausgezeichneten 43,14 sec. Der IAC-SANITÄTSHAUS ORTHOSAN, wird wiederum bester Tiroler LA-Verein. Rekorde: Österreichischer Rekord durch Claudia STERN im Hammer mit 44,64 m. Tiroler Rekorde erzielen Christoph KLOCKER (200 m U-23 in 21,43 sec), Stefan VOGEL (Jugend 300m in 35,95 sec). Neuer Vereinsrekord durch Christoph KLOCKER über 100 m mit 10,87 sec. Auch Marco SKORJANC lief hervorragende 10,94 über dieselbe Distanz. Das Trainingslager wird in RICCIONE abgehalten. Als Trainer nehmen daran Dieter DESTRO, Martin WOLF, Ulla u. Marisa FRIZZI, Elmar RIZZOLI und Vereinsmanager Peter FRIZZI teil. Von den Aktiven sind dabei: Benjamin PRAXMARER, Stefan VOGEL, Claudia WOLF, Christoph KLOCKER, Silke ZEUNER, Anita REHAG und Claudia STERN. Sportlicher Leiter und Obmann-Stellvertreter Peter FRIZZI wird Mitglied des österreichischen Trainerrates. Er leitet darin den Frauen-Wurfsektor. Vereinsobmann Martin WOLF und Vereinskassierin Claudia POSCH gehen just am 11.11. den Bund fürs Leben ein. Auch das 8. KNIRPSEMEETING wird ein voller Erfolg. Alle teilnehmenden JungläuferInnen erhielten die IAC-FITMEDAILLE bei der großen Siegerehrung umgehängt. Selbstverständlich durfte da eine gute Jause auch nicht fehlen. Unbedingt erwähnenswert die erfolgreiche Männermannschaft im Männerzehnkampf: Dr. Christian HOSER, Marco SKORJANC und Stefan WOLF. Sie holten den Tiroler Meistertitel. Die Frauen (Anita REHAG, Claudia STERN und Ulrike WOCHELE) wollten den Männern nicht nachstehen und gewannen den Titel im 40 Frauen Siebenkampf. Stefan VOGEL wird über 300 m Hürden ASKÖ-Bundesjugendmeister. Claudia STERN verbessert neuerlich den österr. Hammerwurfrekord auf 45,56 m. Ebenso Silke ZEUNER, die den U-23 Hammerwurfrekord mit 38,21 m aufstellt. Weitere Tiroler Rekorde: Benjamin PRAXMARER jeweils über 100 m Hürden (14,45 sec) und im Siebenkampf mit 4.319 Punkten bei den männlichen Schülern. Christoph KLOCKER wird ÖLV-Kadermitglied. Dem österr. Nationalteam gehörten damit Christoph KLOCKER, Claudia STERN und Thomas EBNER an. Dr. Thomas PRAXMARER wird Präsident des TLV und somit ist ein „Violetter“ an höchster Stelle des Tiroler Leichtathletikverbandes! Zu den Leistungsträgern dieses Jahres gehörten weiters: Andreas AUSSERER, Marko PHILIPPIN, Michael GRÜNBERGER, Michael GSENGER, Dr. Christi[1]an HOSER, Christoph KLOCKER, Thomas NUSSBAUM, Benjamin PRAXMERER, Gotthard SCHÖPF, Claudia WOLF, Claudia STERN, Stefan VOGEL, Ulrike WOCHELE, Stefan WOLF und SILKE ZEUNER.

1996

Eine besondere Ehre für den IAC-Funktionärsstab ist die Tatsache, dass unser Dr. Thomas PRAXMARER bei der „höchsten Behörde“, also beim ÖLV in Wien für würdig befunden wurde: Er wird dortselbst zum Schatzmeister berufen. Claudia Wolf - ihr tut die Ehe scheinbar recht gut - stieß die Kugel in der Halle so weit, wie bisher noch nie. Ihre 14,10 m bedeuten Tiroler Rekord. Der seit fünfzig Jahren durchgeführte „Violettenball“ wird ein letztesmal veranstaltet. Claudia STERN verbessert ihren österr. Hammerwurfrekord auf 50,18m und durchbricht die auch international beachtenswerte „50m-Schallmauer“!. Bis dato hält der Verein erfreulicherweise nicht weniger als 38 aktuelle Tiroler Rekorde. Thomas EBNER wird Staatsmeister über 1.500m. Mit ihm haben wir nun auch einen aktuellen Olympioniken in unseren Reihen. Seine Teilnahme bei der Olympiade in Atlanta am 29.7.96 über die 1.500 ist sehr bemerkenswert. Claudia STERN, wird wie erwartet österr. Meisterin im Hammerwurf. Silke ZEUNER holt sich den österr. Titel bei den weiblichen Juniorinnen. Thomas EBNER gelingt der Meistertitel über 1.500 m. Mario HANDLE gelingen zwei Titel bei den Junioren über 800 m und 1.000 m. Gleich 27 neue Tiroler Meister konnten 1996 aus unseren Reihen gestellt werden. Interessant, dass die Spitzenwerferin Claudia STERN auch im Stabhochsprung Meisterin wurde. Bei den Schülern und Schülerinnen gewannen wir auch die Gesamtwertung des „Ing. Helmut-Mader-Cups“. Das Knirpsemeeting am Nationalfeiertag auf dem Tivoli lockte mehr als 100 Teilnehmer an. Zu den Leistungsträgern dieses Jahres zählten: Claudia STERN, Silke ZEUNER, Claudia WOLF, Thomas EBNER, Christoph KLOCKER, Stefan WOLF, Mario und Markus HANDLE, Michael GSENGER, Gotthard SCHÖPF, Marco SKORJANC, Nadja PERWEIN, Claudia SCHREIER, Barbara WALDNER, Thomas NUSSBAUM, Benedikt PFURTSCHELLER, Christian RAINER, Florian FUCHS, Fabio GUGGENBERGER, Herbert STEINER, Mario ROCHOLL, Christoph und David FURTSCHEGGER, Roman WALDNER und Christoph RANGGER. 1997 Trotz zahlreicher Schwierigkeiten, kann man dieses Jahr als das REKORDJAHR bezeichnen. Thomas EBNER wird österr. Crosslaufmeister. Die junge - noch der Schülerinnen II Klasse angehörend - Ines PRAXMARER gewinnt in der Halle bei den Tiroler Meisterschaften der Frauen überraschend aber sicher die 60 m Strecke in guten 8,40 sec. Beim „Ing. Helmut-Mader-Cup“ in der Halle gewannen unsere jüngsten Burschen souverän die Endwertung. Die österr. U 23 und U 17 Meisterschaften werden von uns, wie gewohnt, in meisterlicher Manier am Tivoli durchgeführt. Dies war am 20. und 21. 9. und am 4./5.10 führten wir ebenfalls am Tivoli den „4. Jedermann-Zehnkampf“ mit guter Teilnahme mustergültig durch. Am 26.10. das 10. Knirpesmeeting, das zugleich als Innsbrucker Stadtmeisterschaft zählte, wo wir alle Titel gewinnen konnten. Ab. 30. Jänner fahren Claudia STERN und ihr Trainer Peter FRIZZI nach Australien zu einem dreiwöchigen Trainingscamp. Anita REHAG, hat große Erfolge mit den von ihr betreuten Knirpsen und jungen Leichtathleten: Martin HAUS[1]BERGER, Gotthard SCHÖPF, Marianne WALDHART, Ines PRAXMARER, Daniel EIGENTLER, Fabian MAYRHOFER, Roman und Barbara WALDNER, Corina FRITZ, Christian REISMANN, Florian MAYRHOFER, Sabrina MACCANI, Andreas HABICHER, Patrick STRAUSS, Cyrel SCHAUER, Sandra STEINLECHNER, Bettina PFEIFER, Mario ARTHO, Simon LINDER, Theresa CHIN, Heidrun KROMER, Tanja TSCHUGGNAL, Katharina SCHRAMM, Sabina OBERNOSTERER, Markus und Mario HANDLE und Thomas EBNER. 3 österr. Titel durch Thomas EBNER (Crosslauf), Claudia STERN (Hammer) und die 3 x 1.000 m Herrenstaffel (Markus und Mario HANDLE und Thomas EBNER). Claudia STERN wirft mit 50,98 m einen neuen österr. Hammerwurfrekord. Hinzu kommen noch 18 weitere Tiroler Rekorde von unseren Athleten. Beim Europacup am 7./8. Juni in Dublin waren vom IAC Peter FRIZZI als Betreuer, Claudia STERN und Thomas EBNER als Aktive dabei. Weitere Leistungsträger in diesem Jahren waren: Andreas HABICHER, Barbara STEIRER, Dr. Christian HOSER, Dietmar KRABACHER, Alex und Bernhard PILSZ, Manuel WIESER, Michael und Wolfgang STERN, Philipp HÖLLRIGL; Martin PFEIFER, Michael FRÖTSCHER.

1997

wurde das Vereinstrainingslager in Pesaro aufgeschlagen.

1998

Das Sanitätshaus ORTHOSAN in Innsbruck muss sich als Sponsor leider zurückziehen. Ebenso unsere alte Freundin und Helferin die „Wiener Städt. Versicherungen“. Claudia STERN verbessert neuerlich den österr. Hammerwurfrekord auf 52,24 m, dann auf 53,34m und schließlich auf 54,10m. Thomas EBNER gewinnt bei den österr. Hallenmeisterschaften in Fürth den 1.500 m Lauf. Nochmals wird für 14 Tage in Pesaro trainiert. Weitere und teilweise neue Leistungsträger waren: Tanja CLEMENTI, Jasmin MARGREITER, Silke VIERTHALER, Ulrike BLOEB, Manuel WIESER, Stefan VOGELSBERGER, Elisabeth FITZ, Nina WINKLER, Monika HOLZMANN, Markus STEIRER, Bernhard WEITLANER und Florian STECHER. Mitgliederstand am 31.12.1998: 372. Unsere Betreuerin und Cheftrainerin Anita REHAG konnte von einem erfolgreichen Hallenmeeting in München berichten: Gotthard SCHÖPF (7. über 60 m Hürden), Martin HAUSBERGER (7. im 60 m Sprint, 6. im Hochsprung), Ines PRAXMARER wird Zweite über 60 m mit ausgezeichneten 8,38 sec, ebenfalls leistungsstark waren: Fabian MAYRHOFER, Roman WALDNER, Bernhard PILSZ (alle in der Schüler 2 Wertung), Tanja PFURTSCHELLER und Barbara WALDNER: Am 26. und 27.9. wurde der traditionelle Jedermann-Zehnkampf bestens abgewickelt und am 26.10. dann das gefragte Knirpsemeeting. Für das Winter-Nachwuchstraining stellt sich auch Benjamin PRAXMARER dem Verein als Trainer zur Verfügung. 4 österr. Titel plus 28 Tiroler Titel und ein neuer Tiroler Rekord im Diskus durch Claudia STERN mit 50,15 m. Mit dieser Weite durchbrach Claudia die nächste „50m-Schallmauer“ und etabliert sich damit neben dem Hammerwurf auch im Diskuswurf auf eine Österreichische Spitzenposition.

1999 (einschließlich Hallensaison)

Bei den österr. Hallenmeisterschaften in Fürth (D) wurde Thomas EBNER gleich 2 x Zweiter. Im 800 m Lauf mit 1:53,45 min und über 1.500 m mit 3:47,67 min. Ebenfalls Silber holte Claudia STERN (Kugel 13,05 m). Bei den Tiroler Hallenmeisterschaften in der Innsbrucker Messehalle am 20. Feber 1999 gewann unsere Schülerin Ines PRAXMARER mit unfassbaren 7,99 sec - was neuen Tiroler Schülerrekord bedeutet - den 60 m Sprint. Bei den männl. Schülern gab es über 60 m einen schönen Erfolg durch Gotthard SCHÖPF mit 7,55 sec, sodass die Sprintbewerbe völlig in unserer Hand waren. Gotthard SCHÖPF sprang 1,60 m hoch und belegte hier den zweiten Rang wie auch über 60 m Hürden mit 8,56 sec. Im März 1999 erfolgte der Spatenstich für den Sportplatzbau „Tivoli neu“ in Innsbruck, demnach werden wir alle in naher Zukunft bereits eine hervorragende LA-Anlage in Innsbruck haben, was sich die Tiroler Leichtathleten, allen voran die IAC-Leichtathleten mehr als verdient haben. So erfreulich für die Tiroler Leichtathletik auch der Neubau der LA-Anlagen ist, so unangenehm ist für die gesamte Leichtathletik die Lage in der Gunst der Öffentlichkeit. Die bisherige Beliebtheit des LA-Sportes schwindet immer mehr, denn nur die Wintersportarten (Schi) und Fußball scheinen in der Öffentlichkeit unterstützungswürdig. Auch die Firmen - bisher lebensotwendige Helfer und Unterstützer müssen jetzt an allen Ecken und Enden sparen, sodass es für die Leichtathletiker unmöglich ist, einen Sponsor zu erhaschen. „Ohne Geld keine Musi...“ heißt es und so grassiert nun in der LA ein furchtbares Vereinssterben. Nur wenige Vereine, die noch über eine „stämmige“ Funktionärscrew verfügen und noch Sportler haben, die trotzdem einsatzfreudig sind und dessen Herzen für den Verein schlagen, können noch überleben - darunter befindet sich auch der IAC, wie lange noch??? Es sind nun einmal schlechte Zeiten für die LA, für den IAC aber gilt nun mal wie schon öfters in der langen Geschichte die Parole, die uns immer wieder gerettet hat... „Jetzt erst recht!!!“ Die Rettung wird sich sicher wieder einstellen. Fairness, Kameradschaft und Zusammenhalt wird das erwirken. Die IAC Leichtathletik muss wieder „goldene Zeiten“ erleben. Die Leichtathletik ist ja ein gesunder und durchführbarer Sport, beliebt bei der Jugend.

Innsbruck, den 12.3.1999 Ehrenobmann Herman F r i z z i

Nachwort zur Vereinschronik der IAC-Leichtathletik anlässlich 80 Jahre IAC-LA von 1919 - 1999

Drei Monate dauerte es, bis die unzähligen Notizen und Aufzeichnungen zu dieser Vereinsgeschichte verarbeitet werden konnten. Es entstand dabei eine reine ERFOLGSSTORY dank einer tollen privaten Mitarbeit und durch starke Unterstützung, dass ich persönlich weitaus mehr als die Hälfte dieser Zeit mit den Beinen, dem Herz und 44 dem Kopf mitten im Geschehen war, die längste Zeit mit einer gewissen Verantwortung. Man muss froh sein, dass es für uns überhaupt eine solche Erfolgsstory gibt - dieser Ausdruck trifft genau ins Schwarze! - die IAC-Leichtathletik, niemals verschont vom ewigen Auf und Ab, das in solchen Fällen eben üblich ist, hat sich in diesen achtzig Jahren wunderbar geschlagen. Bedanken wir uns herzlich bei allen, die irgendwie in diesen acht Jahrzehnten unserer Gesinnung geholfen haben, ohne eine solche Sportlerschaft und solchen braven Funktionären, wie wir sie hatten, wäre niemals ein so herrlicher Erfolg möglich gewesen. Das stolzeste Ergebnis dieses mächtigen Ringens für lange Zeit ist auf jeden Fall die Ausbeute an Meistertiteln, die wir uns erkämpften: Mit Stand vom 31.12.1998 erreichten wir folgende Titel: Bei österreichischen Meisterschaften: 72 Bei Tiroler Meisterschaften. 1.451 Und hinzu kommen noch: 1 Senioren-Weltmeister und 1 Senioren-Europameistertitel Erfolgreichste Sportlerin ist Claudia STERN mit 15 Österreichischen Meistertiteln, 21 Medaillen bei Österreichischen Meisterschaften, 11 Österreichischen Rekorden, 75 Tiroler Meistertitel und 25 Tiroler Rekorde. Und es kommen sicherlich noch überall weitere hinzu!!!!! Gibt es noch andere Vereine, die eine solche wertvolle Vergangenheit haben, wie sie der IAC hat? Schade, dass momentan die Leichtathletik in Europa, in Österreich und klarer Weise auch in Tirol, einen ganz schweren Stand hat. Überall muss gespart werden, so auch bei uns, aber wir werden auch diese unguten Zeiten überwinden. Es wird schon wieder aufwärts gehen, dafür garantiert das tatenvolle Schlagen der vielen „violetten Herzen“, die schon vorhanden sind und auch jene, die künftig noch dazu kommen werden! Ich persönlich bin schon stolz darüber, dass es mir gelungen ist, so viel Material zu verarbeiten und dass die Namen vieler unserer Sportler in der Chronik verewigt werden konnten, weil es äußerst schade wäre, würde durch ein jetziges „Vergessen“ in der Chronik ein Teil unserer Geschichte für immer verloren sein. Ich bedauere außerordentlich, dass einige frühere gesundheitliche Probleme bei mir leider wieder akut geworden sind, sodass ich mich jetzt deshalb leider etwas zurückziehen und mich vor allem schonen muss. Ich werde demnach nicht mehr so wie bisher gewohnt dort mitkämpfen können, wo es für den Verein wichtig wäre. Ich gestehe, dass besonders in letzter Zeit, wo wir es mehr als schwer haben zu bestehen, ich mit „violetten Tränen“ in beiden Augen all das Revue passieren lasse, was sich im besten Sinne des Wortes „abgespielt“ hat. Es waren gute und stolze Dinge, der IAC hat schon Gewaltiges geleistet, deshalb bin ich fest überzeugt, dass es auch wieder mit uns aufwärts gehen wird. Die Basis dazu haben wir uns selbst geformt und auch der Wille dafür ist allemal da, so wünsche ich jetzt abschließend allen IACelern, dass sie noch oft die höchsten Treppchenplätze mit guten Leistungen erobern ...“jetzt erst recht“....

Innsbruck, den 14. März 1999 Der Ehrenobmann (Hermann F r i z z i)

Freiluft 1999

Seit sich unser Hauptsponsor, das Sanitätshaus Orthosan, vor zwei Jahren zurückzog, hat sich unsere finanzielle Situation immer weiter verschlechtert. Gerade in unserem Jubiläumsjahr (1999 - 80 Jahre IAC-Leichtathletik) konnten wir nur durch rigorose Sparsamkeit dieses Jahr sportlich über die Bühne bringen. Trotz dieser widrigen Voraussetzungen waren unsere AthletenInnen aber sehr erfolgreich. Nicht weniger als 70 (!!!) Medaillen bei den verschiedensten Meisterschaften wurden erobert. Gleich 7 (!!!) Tiroler Rekorde erzielten die LeichtathletenInnen des IAC. Auch die 28 Tiroler Meistertitel können sich sehen lassen. Herausragend natürlich die drei Österreichischen Meister: Claudia Stern (Hammer, Frauen), Silke Zeuner (Hammer, U23) und Gotthard Schöpf (100m Hürden, Schüler). Sehr erfreulich die vielen Tiroler Rekorde: Stefan Wolf verpulverisierte im Hammerwurf der Männer den ältesten bisher bestehenden Tiroler Rekord gleich um fast 1,5m auf 52,43m. Claudia Stern konnte ihren eigenen Diskus-Rekord wieder verbessern. Die neue Marke steht jetzt auf 50,48m. Durch die Einführung des neuen Frauen-Speeres bedeutet Claudias Jahresbestweite ebenfalls Tiroler Rekord. Auch Ines Praxmarer löschte gleich zwei Rekorde aus: über 60m in der Halle (7,99s) und im 100m-Sprint (12,65s) jeweils der Schülerinnen. Ihr um nichts nachstehen wollte Gotthard Schöpf. Seine neuen Bestmarken in der Schülerklasse erreichte er im 7-Kampf (4331Pkt) und im 100m-Hürden-Lauf (13,74s). Bei den heuer in der Jugendklasse durchgeführten ASKÖ-Bundesmeisterschaften holten unsere SportlerInnen gleich 5 (!!!) Medaillen: Michael Stern eroberte Gold im Hammerwurf und wurde dadurch ASKÖ- Bundesmeister 1999! Seine zweite Medaille (Bronze) holte er sich im Kugelstossen. Silber gewannen Ines Praxmarer (100m) und Wolfgang Stern (Hammer), Bronze Gotthard Schöpf (Weit). Unser „Senior“ Dietmar Krabacher erreichte heuer erstmals eine Medaille bei den Österr. Seniorenmeisterschaften: Silber im 100m-Lauf. Aber auch international setzten wir uns in Szene. Für den Europacup (2.Liga) in Tel Aviv wurde Claudia Stern für den Hammerwurf und Diskuswurf aufgestellt und bestätigte diese zweifache Einberufung in die Nationalmannschaft mit zwei hervorragenden dritten Plätzen und damit wertvollen 12 Punkten für Österreich und den Aufstieg in die 1. Liga! Bei den in Genf ausgetragenen CSIT-Meisterschaften konnten wir mit Claudia Stern (Hammer) und Thomas Ebner (800m) gleich zwei Goldmedaillengewinner stellen! Beide holten sich auch gleich je eine Silbermedaille dazu: Claudia im Diskuswurf und Thomas im 1500m-Lauf. Den Medaillensatz komplettierte Silke Zeuner durch Bronze im Hammerwurf.

2000

Im Nachwuchsbereich versuchen wir im Jahr 2000 einen Neuanfang. Nachdem sich unsere bisherige Kinder-Betreuerin Anita Rehag zurückgezogen hat, haben wir nach schwieriger und sehr intensiver Suche mit Hannes Achleitner einen neuen Nachwuchstrainer gefunden. Er wird ab 1. Februar 2000 diese wichtige Aufgabe übernehmen und wir sind überzeugt, dass sich das Kindertraining unter seiner Leitung sehr positiv entwickeln wird. Leider zog sich unser Olympiateilnehmer Thomas Ebner aus beruflichen Gründen vom aktiven Sport zurück. Auch das grosse Sprinttalent Ines Praxmarer nahm ab dem Frühjahr an keinen Wettkämpfen mehr teil. Dies hinterlässt natürlich eine derzeit nicht zu schließende Lücke in unseren Reihen. 47 Aber gleichzeitig kam heuer der Durchbruch eines unserer „Eigenbau-Athleten“ Gotthard Schöpf. Bereits im ersten Jahr der Jugendklasse eroberte er zwei österreichische Meistertitel über 100m und 300m Hürden. Gotthard ging aus unserem Kindertraining hervor und wird von Anita Rehag betreut. Aber noch ein Highlight gab es im heurigen Jahr: Claudia Stern wurde erstmals in ihrer Karriere Doppel-Staatsmeisterin in der allgemeinen Klasse! Hammer und Diskus konnte sie gewinnen und mit der zusätzlichen Bronzemedaille im Kugelstoß avancierte Claudia zur erfolgreichsten Athletin der Staatsmeisterschaften in Wien. Ihr Bruder Michael eroberte in den ÖM der Jugend im Hammerwurf Silber und Wolfgang Stern plazierte sich im selben Bewerb auf Platz sechs. Zwei vierte Plätze bei österr. Meisterschaften gab es durch Silke Zeuer (Hammer, Frauen) und Gotthard Schöpf (Weit, Jugend). Stefan Wolf (Hammer, Männer) und Claudia Stern (Speer, Frauen) verbesserten ihre eigenen Tiroler Rekorde. Trotz der bereits erwähnten Abgänge eroberten unsere AthletenInnen 15 Tiroler Meistertitel und weitere 22 Medaillen - das ist schon beachtlich! Für nächstes Jahr ist die 1500-Titel-Grenze bei Tiroler Meisterschaften fällig! Hoffentlich kommen wir finanziell halbwegs über die Runden, denn weit und breit ist kein Sponsor in Sicht.

2001

So wie auch im Jahr 2000 kämpften wir auch in dieser Saison mit unserer immer schlechter werdenden finanziellen Situation. Die öffentliche Hand unterstützt nur mehr schlecht als recht und Sponsor konnten wir leider keinen gewinnen. Noch dazu hielten unsere bisherigen Unterstützer „Wr. Städtische“ und „Arbö“ nicht Wort und streichten auch noch die bisher gewährte Spende. Umso erstaunlicher das sportliche Abschneiden unserer SportlerInnen! Gleich 7 Österreichische und 19 Tiroler Meistertitel sowie 4 Askö-Bundesmeistertitel eroberten IAC-AthlethenInnen. Den Löwenanteil errang Gotthard Schöpf in der Jugend und Juniorenklasse. Er konnte sich auch für die Jugend-Weltmeisterschaften in Debrecen/HUN über seine Spezialstrecke, den 110m Hürden, qualifizieren und erreichte dort den hervorragenden 13. Platz. Bei den EYOD (Europäische Olympische Jugendtage) in Murcia/ESP holte er als einziger Österreicher eine Bronzemedaille (110m Hürden). Was für ein tolles Jahr für Gotthard! Aber auch unser Aushängeschild in der allgemeinen Klasse, Claudia Stern, verzeichnete ein sehr erfolgreiches Jahr. Der Staatsmeistertitel im Hammerwurf war bereits ihr insgesamt 19. Österreichischer Meistertitel. Mit 2x Silber in Diskus und Kugel avancierte sie wieder einmal zu der auf dem Innsbrucker USI-Gelände ausgetragenen Staatsmeisterschaften zur erfolgreichsten Athletin. Kurz davor verbesserte Claudia ihren eigenen Österreichischen Rekord im Hammerwurf auf 55,19m. Als einzige Tirolerin wurde sie auch heuer wieder in die Nationalmannschaft berufen und bestritt den Europacup in Budapest. 48 Weitere Tiroler Meistertitel und Medaillen bei Österreichischen Meisterschaften errangen Carina Schmarl, Christina Zwick, Michael Stern, Wolfgang Stern und Stefan Wolf. Erwähnen möchte ich natürlich auch unseren „Senior-Sprinter“ Dietmar Krabacher, der bei den Österreichischen Seniorenmeisterschaften über 100m Bronze holte. Beim sehr gut funktionierenden Kindertraining unter Hannes Achleitner tummeln sich jetzt schon bis zu 20 junge LeichtathletenInnen am Tivoli-Sportplatz. Auch das Internet haben wir bereits erobert. Ex-Paradesprinter Christoph Klocker gestaltete und betreut die IAC-Homepage unter www.leichtathletik.at. Somit können jetzt unsere Aktivitäten jederzeit und aktuell „online“ verfolgt werden. Aus diesem Grunde haben wir auch unsere Vereinszeitung „IAC-Report“ einge[1]stellt. Die IAC-Titelstatistik mit Stand 31.12.2001: Österreichische Meistertitel 89 Tiroler Meistertitel 1518.

2002

Seit wir unseren Sponsor „Sanitätshaus Orthosan“ vor ca. 4 Jahren verloren haben und unsere „Sportstadt“ Innsbruck ihre Subventionen drastisch gekürzt hat, kämpfen wir buchstäblich ums Überleben. Auch heuer kamen wir mit viel Bauchweh gerade noch über die Runden und erstmals musste sich die Vereinsführung Gedanken darüber machen, ob wir nicht überhaupt zusperren müssen. Doch wir haben uns entschlossen, auf jeden Fall 2003 noch weiterzumachen und dann werden wir weitersehen. Ermöglicht wird uns dies durch eine im Verhältnis kleine Finanzspritze der Wr. Städtischen-Versicherung. Wir hoffen natürlich, dass wir diese Unterstützung erweitern können. Leider lief es auch im sportlichen Bereich nicht gut. Erstmals seit vielen, vielen Jahren errang keine(-r) unserer AthletenInnen einen Österreichischen Meistertitel. Mit 3 Medaillen (1x Silber und 2x Bronze) war aber Claudia Stern erfolgreichste Tiroler Teilnehmerin. Dabei verbesserte sie auch noch den Tiroler Speerwurf-Rekord. Plazierungen (4. – 6. Platz) erreichten wir 7x. Verletzungspech und Formkrise waren die Ursachen. Dafür schlugen wir uns bei den verschiedenen Tiroler Meisterschaften recht gut. Mit 20 Meistertiteln und insgesamt weiteren 19 Medaillen können wir sehr zufrieden sein. Gold holten sich Carina Schmarl, Claudia Stern, Silke Zeuner, Christina Zwick, Gotthard Schöpf, Michael Stern und Stefan Wolf. Dietmar Krabacher holte sich bei den Masters in der Klasse M40 Gold über 100m bei den Tiroler und Silber bei den Österreichischen Meisterschaften. International war der 5. Platz von Claudia Stern beim Europacup in Belgrad im Hammerwurf die herausragendste Leistung. Das Kindertraining unter Johannes Achleitner verläuft zufriedenstellend. Die Zahl der zu betreuenden Kinder steigt stetig. Dringend würden wir 49 eine(-n) zweite(-n) BetreuerIn für unsere Kinder benötigen. Auch die Wettkampfeinsätze haben sich vermehrt. Schliesslich belegten wir beim H.Mader-Cup in der Vereinswertung den 10. Platz (männlich den 6. Platz). Unsere Homepage, die von unserem Webmaster Christoph Klocker gewartet wird, funktioniert prächtig und ist immer „up to date“. Die IAC-Titelstatistik mit Stand 31.12.2002: Österreichische Meistertitel 89 Tiroler Meistertitel 1538.

2003

Heuer stieg unsere "Formkurve " im Laufe des Jahres stetig an. Sah es am Beginn des Jahres vor allem wirtschaftlich triste aus, zeigte sich bereits bei den Hallenmeisterschaften ab, dass es ein gutes Jahr werden würde. Claudia Stern holte Bronze im Kugelstossen bei der ÖM und Gotthard Schöpf räumte bei der Tiroler nicht nur bei den Junioren ab, sondern etablierte sich in der allgemeinen Klasse als schnellster Tiroler (dies wiederholte er auch bei den Freiluftmeisterschaften über 100m). Im Mai dann das große Aufatmen: wir haben wieder einen Namenssponsor! Die Firma Nachhilfe Köll mit ihrem Chef Christian Köll hat sich bereit erklärt, vor allem dem IAC-Nachwuchs unter die Arme zu greifen. Da sich die öffentlichen Geldmittel wieder verringert haben, war die Fa. Köll die Rettung in letzter Minute. Unser neuer Vereinsname lautet jetzt IAC-Nachhilfe Köll. Dass sich unsere unermüdliche Nachwuchsarbeit bezahlt macht, zeigt sich auch wieder dieses Jahr. Aus der Kindergruppe kristallisieren sich bereits die ersten Talente heraus und mit Carina Schmarl, Felix Spielmann und Benjamin Früh holten bereits einige aus dieser Gruppe erste Tiroler Meistertitel. Das ist schon eine gewisse Genugtuung für die Vereinsführung. Die Zahl der Kinder wächst stetig und am Ende des Jahres war die Gruppe mit 20-30 regelmäßig zum Training erscheinenden Kindern einfach zu groß. Gott sei Dank konnten wir mit Barbaros einen Sportstudenten finden, der sich trotz einer geringen Entschädigung bereit erklärt hat, neben Hannes die Betreuung unserer Kinder zu übernehmen. Mit den 1. Tiroler ASKÖ-Kindermeisterschaften veranstalteten wir für den Nachwuchs einen schönen Wettkampf. Aber auch bei den "Älteren" waren wir heuer wieder top: Claudia Stern wurde überlegen Österreichische Meisterin im Hammerwurf. Insgesamt war dies der 20. Meistertitel Ihrer Karriere! Bronze holte sie dann auch noch im Diskuswerfen und 5 Tiroler Meistertitel gehen auf ihr Konto. Gotthard Schöpf klopfte heuer ans Tor zur Spitzenklasse. Er hat ab nun die 400mHürden als seine Spezialstrecke auserkoren. Bei der ÖM der allgemeinen Klasse gewann er noch Silber, aber bei den Junioren und 50 der U23 holte er Gold. Auch über die 110mHürden war er bei den Junioren nicht zu schlagen! Die Titelbilanz bei Österreichischen Meisterschaften kann sich 2003 schon sehen lassen: 4xGold! Auch die Tiroler Meisterschaften waren wieder unser Revier. 25 Tiroler Meistertitel zeugen von unserer derzeitigen Stärke. Damit sind wir in Innsbruck eindeutig die "number one"! Ausser den oben bereits erwähnten SportlerInnen holten noch Michael Stern, Wolfgang Stern, Stefan Wolf und Dietmar Krabacher (Senioren) Tiroler Meistertitel. International waren wieder Claudia Stern und Gotthard Schöpf unsere Aushängeschilder. Claudia belegte beim Europacup in Aarhus/DK im Hammerwurf den hervorragenden 3. Platz und wurde für den Wurf-Länderkampf Schweiz-Schweden-Norwegen-Österreich in Magglingen/ SUI in die Nationalmannschaft einberufen. Gotthard Schöpf qualifizierte sich mit der 4x100m-Nationalstaffel für die Junioren-Europameisterschaften in Tampere/FIN. Dort erreichten sie das Finale, wurden aber als 6.-Einlaufende wegen eines Übergabefehlers leider disqualifiziert. Gotthard gewann beim Junioren-Länderkampf gegen Bayern und die Schweiz in Bregenz die 400mHürden. Die IAC-Titelstatistik mit Stand 31.12.2003: Österreichische Meistertitel 93 Tiroler Meistertitel 1563.

2004

Unser Jubiläumsjahr 85 Jahre IAC verlief sehr erfreulich: Langsam aber sicher zeigt unsere unermüdliche Nachwuchsarbeit ihre Früchte und es zeigt sich wiederum, dass man gerade in dieser Beziehung einfach Geduld haben muss. Jetzt sind wir nicht nur in Innsbruck bzw. Tirol Spitze bei den Jungen sondern etablieren uns mehr und mehr auch in Österreich. Noch dazu hatten wir am Ende des Jahres einen prominenten Beitritt: die österreichische Schülermeisterin im Hochsprung Marina Schneider wechselte zu uns und wird uns sicherlich in der Zukunft sehr viel Freude bereiten. Dies ist aber auch ein Zeichen, dass beim IAC-Nachhilfe Köll die Betreuung der jungen AthletenInnen eben passt. An dieser Stelle auch ein herzliches "Danke!" an unseren Nachwuchs- und Kindertrainer Hannes Achleitner. Mit ihm betreut Barbaros die Kindergruppe vorbildlich. Insgesamt erreichten wir heuer 24 Tiroler Meistertitel, dazu noch 34 Silber- und Bronzemedaillen. Tiroler Meister wurden 2004: Junel Anderson, Carina Schmarl, Felix Spielmann, Clemens Sigl, Gotthard Schöpf, Clau[1]dia Stern, Stefan Wolf und Dietmar Krabacher. 2x Gold (Claudia Stern Hammer-Frauen und Gotthard Schöpf 400mHürden-U23), 3x Silber, 2x Bronze und noch weitere 5 Plazierungen unter den ersten sechs gab es 51 bei Österreichischen Meisterschaften und gleich 3 Askö-Bundesmeistertitel. Claudia Stern warf heuer wieder Österreichischen Rekord im Hammerwurf der Frauen un Carina Schmarl stellte im Stabhochsprung Tiroler Nachwuchsrekorde auf. International wurden wir wieder bei verschiedenen Nationalmannschaftseinberufungen von Claudia Stern und Gotthard Schöpf vertreten. Heuer veranstalteten wir die Österrechischen Meisterschaften der Lang[1]staffeln mit 10.000m und die Tiroler Askö-Kindermeisterschaften. Nicht zufrieden können wir mit der finanziellen Situation sein. Aber ohne unseren Hauptsponsor Christian Köll könnten wir überhaupt "einpacken". Trotzdem: leider kommen wir nur mich Ach und Krach über die Runden. Doch wir hoffen weiter........... Die IAC-Titelstatistik mit Stand 31.12.2004: Österreichische Meistertitel 95 Tiroler Meistertitel 1587.

2005

Das Jahr 2005 kann man im sportlichen Bereich kurz und bündig beschreiben: DAS ERFOLGREICHSTE JAHR DER VEREINSGESCHICHTE!!! Insgesamt errangen unsere AthletenInnen nicht weniger als 9 (!!!) Österreichische Meistertitel und 43 Tiroler Meistertitel. Damit sieht die Gesamtstatistik (seit 1919) des IAC-Nachhilfe Köll mit 31.12.2005 so aus: 104 Österreichische und 1624 Tiroler Meistertitel. Darauf können wir mit recht sehr, sehr stolz sein und es zeigt sich wieder, dass sich akribische und harte Arbeit irgendwann immer bezahlt macht, nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein". Bezeichnend auch, dass wir außer in der U23 in allen Altersklassen Österreichische Meistertitel erringen konnten. Die Österreichischen MeisterInnen 2005: Claudia STERN (Hammerwurf, Frauen). Ihr bereits 10. Titel im Hammerwurf und insgesamt 22. Österreichische Meistertitel (Tiroler Meistertitel 107). Was soll man da noch dazu sagen? Gotthard SCHÖPF (400mHürden, Männer). "Gottis" 1. Titel in der allgemeinen Klasse mit Potenzial für mehr. Carina SCHMARL (7-Kampf, Juniorinnen). Überraschend aber verdient! Marina SCHNEIDER (Hoch-Halle, Jugend+Hoch+6-Kampf+6-Kampf/Mannschaft, Schülerinnen). Nachdem Marina zum IAC gewechselt hat, ist sie förmlich explodiert. Junel ANDERSON (100m+Weit+6-Kampf/Mannschaft, Schülerinnen). Immer leichtfüßig und cool zu Superleistungen. Petra DRAXL (6-Kampf/Mannschaft, Schülerinnen). Für die Junge Petra sicherlich ein große Motivation für die Zukunft. Natürlich haben alle oben erwähnten SportlerInnen auch zahlreiche Tiroler Meistertitel eingeheimst. Unsere weiteren Tiroler Meister: Michel 52 STERN, Stefan WOLF, Clemens SIGL, Felix SPIELMANN und Christian HOSER. Leider stehen wir finanziell nicht so gut da wie im sportlichen Bereich. Bei so vielen SpitzenathletenInnen kosten die Wettkampfe, Ausrüstung, usw. naturgemäß mehr und so kämpfen wir, wie auch in den Jahren zuvor, mit dem lieben Geld. Die Bereitschaft der öffentlichen Hand Unterstützungen auszuschütten wird immer weniger und auch in der Wirtschaft ist es sehr schwierig, Sponsorgelder zu lukrieren. Ein besonderer Dank daher unserem Hauptsponsor Christian Köll und allen unseren Gönnern und Unterstützern - nochmals vielen, vielen Dank! Das Kindertraining läuft ebenfalls immer noch zufrieden stellend. Wir sind sehr froh, dass wir heuer im Herbst Anita Rehag wieder gewinnen konnten, unsere Jüngsten zu betreuen. Hannes Achleitner ist ja nicht nur für unsere Kinder zuständig, sondern trainiert auch unsere jungen SpitzensportlerInnen. Mit 1. Dezember hat sich der Vereinsvorstand komplett neu gebildet. Martin Wolf konnte seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen und somit fungiert der bisherige Sportliche Leiter Peter Frizzi neben seiner Trainertätigkeit jetzt auch als Obmann. Auch am Veranstaltungssektor waren wir sehr aktiv. Selbstverständlich waren unsere Kampfrichter (meist Eltern unserer Kinder) unter der Leitung von Andrea Draxl bei allen Wettkämpfen in Innsbruck tätig. Wir selbst führten wieder die Tiroler ASKÖ-Kindermeisterschaften durch und haben im Oktober erstmals einen Kinder-10-Kampf durchgeführt. Beide Nachwuchsveranstaltungen waren ein großer Erfolg. Alle Erfolge (Rekorde, Siege, Medaillen,.......) in diesem Jahr würden den Rahmen sprengen. Deshalb bitte ich, sich regelmäßig in unserer von Christoph Klocker betreuten Homepage www.leichtathletik.at zu informieren. Aber eins kann mit Stolz zum Abschluss gesagt sein: Ohne uns läuft in der Tiroler Leichtathletik nichts mehr!!!

2006

Sprachen wir im letzten Jahr vom erfolgreichsten Jahr der Vereinsgeschichte, so konnten wir, was die Anzahl der Österreichischen Meistertitel anbelangt, dieses Ergebnis nochmals toppen. Und zwar auf 11 Österreichische Meistertitel im Jahre 2006!!! Für diese Wahnsinnsbilanz waren wieder unsere derzeitigen Top-AthlethInnen Junel ANDERSON, Marina SCHNEIDER, Gotthard SCHÖPF und Claudia STERN verantwortlich. Der kleine Wermutstropfen war die heurige Ausbeute an Tiroler Meistertiteln: „nur“ 19. Damit schaut unsere stolze Erfolgsbilanz seit der Vereinsgründung mit Stand 31.12.2006 so aus: ÖM-Titel 115, TM-Titel 1643. 53 Unsere internationalen Höhepunkte: Junel Anderson (200m, Weit) und Marina Schneider (Hoch) konnten sich für die Gymnasiade in Saloniki/ GRE qualifizieren und holten schöne Plazierungen für Österreich. Christian HOSER belegte bei der Ultra-MK-WM (20-Kampf) in Australien Platz 5 und war damit bester Österreicher (Mannschaft: Silber)! Gotthard Schöpf wurde wieder für den Europacup in Prag für die 400mHürden in die Österreichische Nationalmannschaft einberufen. Petra DRAXL vertrat die Stadt Innsbruck bei den Schülerspielen in Ban[1]kok/Thailand. Weitere Tiroler Meistertitel errangen noch Carina SCHMARL und Stefan WOLF. Sehr froh sind wir, dass ab Herbst unsere ehemaligen Spitzenathletinnen Bettina Leiss und Lynett Mitterer unser Kindertraining übernahmen. Es funktioniert prächtig und wir hatten schon seit Jahren nicht mehr so viele Kinder dabei. Zurückzuführen ist das vor allem auch aufgrund unseres „INTERSPORT Jedermann-Kinder10Kampfes“, den wir heuer erstmals in österreichweiter Kooperation mit den Werthner-Brüdern mit sensationellen Erfolg veranstalteten (08.10./USI). Hier nochmals vielen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!!! Ohne Euch ginge gar nichts. Auch dieses Jahr unterstützte uns wieder Christian Köll als Hauptsponsor (Fa. Nachhilfe Köll). Vielen, vielen Dank! Aufgrund unserer Veranstaltungen konnten wir heuer einige Sponsoren für uns gewinnen, somit wir finanziell halbwegs über die Runden kamen. Die Situation ist aber immer noch am Limit und wir dürfen nicht ruhen, Unterstützer für unsere Arbeit zu finden. Alle Infos stehen auch heuer wieder in unserer Vereins-Homepage www.leichtathletik.at.

2007

ehr ereignisreich und vor allem sehr erfolgreich kann man das Jahr 2007 beschreiben. Wieder konnten wir unsere Jahresbilanz verbessern und wieder war es das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte! Nicht weniger als 13 (!!!) Österreichische Meistertitel, 2 ASKÖ-Bundesmeistertitel und diesmal auch sensationelle 50 Tiroler Meistertitel holten unsere AthletInnen. 12 weitere Medaillen bei ÖM und 27 Medaillen bei TM, 5 Platzierungen bei ÖM sowie 1 Österreichischer und 3 Tiroler Rekorde waren noch die Draufgabe. Mit weniger Pech in der allgemeinen Klasse wäre die Bilanz noch viel besser ausgefallen. Aber auch international konnten IAC-Sportlerinnen aufzeigen: Junel Anderson und Marina Schneider qualifizierten sich für die Jugend-WM in Ostrava/CZE und schlugen sich dort hervorragend. Junel erreichte im Weitsprungfinale Platz 12 und Marina im 7-Kampf Platz 19 unter den Besten der Welt! 54 Beide wurden auch vom ÖOC zu den EOYF-Games nach Belgrad/SER einberufen, wo sie noch besser abschnitten: Junel 4. über 100mHürden, 12. im Weitsprung und Marina 13. im Hochsprung. Unser „Doc“ Christian Hoser, der auch unseren Nachwuchs wesentlich unterstützt, holte sich bei der Ultra-Mehrkampf-WM in Jyväskylän/FIN mit Weltrekord den WM-Titel. Unsere Medaillengewinner bei Österreichischen Meisterschaften und Tiroler Meisterschaften: Junel Anderson, Marina Schneider, Petra Draxl, Claudia Stern, Carina Schmarl, Stefan Kapferer, Sebastian Kapferer, Michael Stern, Gotthard Schöpf, Chrstian Hoser, Felix Spielmann. Unser Kindertraining unter der Leitung von Lynett Mitterer, Bettina Leiss, Carina Schmarl und Thomas Ebner entwickelt sich prächtig und es wurden einige Siege und tolle Leistungen im TLV-H.Mader-Cup erzielt. 2x pro Woche wird auf der USI bzw. Tivoli-NEU trainiert, im Winter in der Messehalle. Auch auf dem Veranstaltungssektor war heuer ein heisses Jahr. Wieder veranstalteten wir gekonnt die Tiroler ASKÖ-Kindermeisterschaften und den Jedermann Kinder 10-Kampf (mit RekordteilnehmerInnenanzahl). Aber heuer wagten wir uns auch an die Österreichischen Juniorenmeisterschaften und ernteten viel Lob von allen Seiten. Vielen Dank an alle, die daran so erfolgreich mitgewirkt haben! Stellvertretend für die vielen Freiwilligen möchte ich Andrea Draxl und Manfred Ossinger erwähnen. Ohne alle diese MitstreiterInnen wäre das alles nicht so toll abgelaufen. Ebenfalls neu ist unsere Homepage. In Zukunft fungiert Udo Frizzi als Webmaster und wir haben auch eine neue Adresse: www.iacleichtathletik.at. Wir würden uns sehr über eine große Besucherzahl freuen. Eine sehr gravierende Änderung gab es heuer auch auf der Sponsorenseite: unser neuer Namenssponsor ist jetzt die Fa. Pharmador mit ihrem Geschäftsführer Harald Schneider. Vielen herzlichen Dank! Unser neuer Vereinsname daher: IAC-Pharmador Seine Unterstützung, aber auch die aller anderen Gönner, haben wir wieder sehr, sehr dringend gebraucht. Um alles, was im heurigen Jahr so passiert ist, fehlt leider der Platz. Daher bitte ich Euch, dass Ihr alle Infos über 2007, aber auch was zukünftig geschieht, in der Homepage nachlest. Die Vereins-Erfolgsstatistik 1919-2007: 128 Österreichische Meistertitel und 1693 Tiroler Meistertitel.

2008

Ein für unseren Verein unglaublich erfolgreiches Jahr! So viele Österreichische und Tiroler Meistertitel konnten unsere AthletInnen noch nie erobern, aber auch international reüssierten wir auf sehr hohem Niveau. Unser Nachwuchs „gedeiht“ prächtig und die von uns durchgeführten Veranstaltungen waren top. Mit anderen Worten: 2008 war das erfolgreichste Jahr unserer Vereinsgeschichte! Hier nun die wichtigsten Fakten: Nicht weniger als 17 (!!!) Österreichische Meistertitel und 59 Tiroler Meistertitel errangen die SportlerInnen des IAC-Pharmador. Dazu kamen 2 Österreichische Rekorde, 22 Tiroler Rekorde und weitere 52 Medaillen bei ÖM und TM. Unsere Medaillengewinner (in alphabetischer Reihenfolge): Anderson Junel, Draxl Petra, Hoser Christian, Kapferer Sebastian, Kapferer Stefan, Lau Noah, Reder Daniel, Reder Johannes, Scheffauer Christina, Schneider Marina, Schöpf Gotthard, Schulze Kathrin, Stern Claudia und Stern Michael. Für die in Bydgoszcz/Polen abgehaltene Junioren-Weltmeisterschaften konnten sich Junel Anderson (100mHürden) und Marina Schneider (Hoch und 7-Kampf) qualifizieren und schlugen sich hervorragend. Junel erreichte das Semifinale und Marina verpasste das Finale im Hochsprung nur ganz knapp (aufgrund des ungünstigen Zeitplanes konnte sie im 7-Kampf nicht antreten). Dr. Christian Hoser versuchte sich heuer erstmals über die 400m-Hürden und holte sich bei der Masters-Europameisterschaft in Laibach/Slovenien die Bronzemedaille. Unsere sich wieder erweiterte Kindergruppe betreuten in bewährter Weise Ebner Thomas, Leiss Bettina, Mitterer Lynett und Schmarl Carina. 2x pro Woche trainieren unsere Jüngsten unter fachkundiger Anleitung am Tivoli bzw. auf der USI und im Winter in der Messehalle. Auch unsere Kinder konnten bei den diversen Meetings mit tollen Leistungen aufwarten und einige sind sicherlich ein Versprechen für die Zukunft. Das Wichtigste aber ist der Spaß an der Bewegung und der Gemeinschaft, und dies ist bei unseren Kindern sicherlich der Fall. Wir veranstalteten auch heuer wieder die offenen Tiroler ASKÖ-Kindermeisterschaften und unsere jährliche Großveranstaltung, den Jedermann-Kinder-10-Kampf. Beim Kinderzehnkampf nahmen 185 (!!) Kinder aus ganz Österreich teil. Eine organisatorische Meisterleistung. Besonderer Dank an alle, die zu diesem so erfolgreichen Event beigetragen bzw. mitgeholfen haben. Über 70 fleissige Eltern, Freunde und Funktionäre zeigten für die reibungslose Abwicklung verantwortlich. Besonderer Dank gebührt Draxl Andrea und Ossinger Manfred für die monatelangen Vorbereitungsarbeiten. Auch sportlich waren wir durch die hervorragenden Leistungen unserer Kinder und vor allem durch die Siege von Kelz Linda und Kapferer Sebastian sehr erfolgreich. Natürlich können wir nicht alles in einem zusammenfassenden Aufsatz erwähnen, was heuer so alles passiert ist, daher unsere Bitte: schaut in unsere Vereinshomepage www.iacleichtathletik.at. Dort kann man alle Einzelheiten von 2008 nachlesen. Alle unsere Aktiven sind in den diversen Berichten und Ergebnislisten erwähnt. Unserer besonderer Dank gilt natürlich allen, die uns 2008 unterstützt haben und mitwirkten, dieses Jahr so erfolgreich zu gestalten. Ein ganz herzliches „Dankeschön“ an unseren Namenssponsor, der Firma Pharmador mit ihrem Geschäftsführer Schneider Harald. Ohne all jene AthletInnen, Trainer, Betreuer, Eltern, Gönner, Funktionäre, usw. könnten wir nicht weiter existieren - DANKE! Unsere Erfolgsbilanz 2008 (89 Jahre Vereinsgeschichte): 145 Österreichische Meistertitel und 1752 Tiroler Meistertitel

2009

Auch heuer konnten wir unser ungemein hohes Niveau halten. Wieder erreichten unsere AthlethInnen eine große Anzahl von Meisterschaftstiteln und waren auch wieder international bestens vertreten. Mit 14 Österreichischen Meistertiteln verpassten wir das Vorjahresergebnis nur knapp und mit 62 Tiroler MeisterInnen waren wir sogar besser als 2008. Damit sind wir wieder, und das schon seit vielen Jahren, der mit Abstand erfolgreichste Verein Tirols und mit Platz 10 im ÖLV-Cup ein Österreichischer Spitzenverein! Es wird in den nächsten Jahren sicherlich ungemein schwierig, diese tollen Bilanzen zu halten. Unsere SpitzenathletInnen kommen in ältere Klassen und müssen natürlich beruflich weiterkommen und unsere Talente aus der Kindergruppe sind derzeit noch zu jung, um den Anschluss an die Schüler- und Jugendklassen zu schaffen. Leider ist das derzeit unser Manko, dass wir die jüngeren Klassen etwas schwach besetzt haben. Unsere MedaillengewinnerInnen in alphabetischer Reihenfolge: Anderson Junel, Draxl Petra, Hoser Christian, Kapferer Sebastian, Kapferer Stefan, Lerch Magdalena, Scheffauer Christina, Schneider Marina, Schöpf Gotthard, Schulze Kathrin, Spielmann Felix, Stern Claudia, Stern Michael, Vrabetz Simon, Wolf Stefan und Zeuner Silke. International herausragend in diesem Jahr die Jugend-WM (Brixen/ITA)- und EYOF-Spiele (Tampere/FIN)-Teilnahme von Sebastian Kapferer, der Start von Junel Anderson bei der Junioren-EM (Novi Sad/SER) und Militär-WM (Sofia/BUL) und die Nationalmannschaftseinberufung von Marina Schneider zur Team-EM (Banska Bystrica/SLO). Das Kindertraining findet weiterhin 2x pro Woche statt und funktioniert super. Vielen Dank unseren BetreuerInnen Ebner Thomas, Leiss Bettina, Mitterer Lynett und Schmarl Carina. Auch heuer veranstalteten wir wieder unsere beiden traditionellen Nachwuchswettkämpfe: die offenen ASKÖ-Kindermeisterschaften und den wieder mit fast 200 Kindern wieder sensationell besetzten Jedermann-Kinder-10Kampf. Hier ist auch unser herzlichster Dank an alle Mitwirkende, die dazu beitragen, dass es im Verein so super läuft, angebracht. Und natürlich unsere Sponsoren, allen voran Hari Schneider mit seiner Firma „Pharmador“. Ohne alle diese uns Wohlgesinnten wäre das alles nicht möglich. Auch heuer wieder der Hinweis auf unsere Vereinshomepage www.iacleichtathletik.at in der Ihr alle Infos unseren Verein betreffend, aber auch über die Leichtathletik allgemein, abrufen könnt. Unser Webmaster Udo Frizzi ist da mit seinen Berichten und Bildern immer „up to date“. Unsere stolze IAC-Leichtathletik-Erfolgsbilanz (Stand 31.12.2009): 142 Österreichische Meistertitel und 1814 Tiroler Meistertitel.

2010

Auch 2010 war wieder ein erfolgreiches Jahr. Mit insgesamt 5 Österreichischen und 37 Tiroler Meistertiteln sowie wieder einiger Teilnahmen bei internationalen Meisterschaften waren wir zwar nicht so „gut“, wie in den letzten Jahren. Aber wir bewegten uns sehr lange auf einem extrem hohen Niveau und dass wir das nicht jedes Jahr halten können, haben wir erwartet. Noch dazu sind uns leider dieses Jahr auch einige Leistungsträger (z.B. Junel Anderson: kein Start, Sebastian Kapferer: langwierige Verletzung) ganz oder teilweise ausgefallen. Die erfreulichen Momente überwiegten aber: Kathrin Schulze dominiert weiterhin die Österreichische Geherinnen-Szene. Sie ist mit Abstand die beste Geherin (alle beiden möglichen Staatsmeistertitel gingen auf ihr Konto) und konnte auch wieder international aufzeigen. Ein Ausrufezeichen für die Zukunft setzte dieses Jahr Christina Scheffauer, die trotz einer sich zu Beginn der Saison mit viel Pech zugezogenen Verletzung Österreichische Meisterin im Kugelstoßen der U20 wurde. Ihre Einstellung und ihr Fleiß sind vorbildlich. Dies trifft auch für Ma[1]rina Schneider zu, die den U23-Titel im Hochsprung verteidigen konnte, obwohl ihre Berufsausbildung kein optimales Training zuließ. Unsere Kapferer-Brüder Sebastian und Stefan sind aus unserem Verein schon lange nicht mehr wegzudenken und konnten trotz ihrer Verletzungen sehr schöne Erfolge feiern. Unsere jetzt schon als „Routinier“ zu bezeichnende Claudia Stern ist immer noch eine Spitzen-Hammerwerferin und aus der Österreichischen Szene nicht wegzudenken. Sie alle holten unsere heurigen Medaillen bei ÖM. Weitere Plazierungen bzw. Medaillen bei TM holten Polly Schmederer, Dietmar Krabacher und Gotthard Schöpf. Unser „Doc“ Dr. Christian Hoser holte sich auch heuer wieder eine Medaille bei der Masters-EM. Diesmal Silber im 10Kampf. In unserer traditionell ungemein starken Kindergruppe trainieren derzeit ca. 40 Kinder. Kompetent betreut von Lynett Mitterer, Bettina Leis, Carina Schmarl und Thomas Ebner. Vielen herzlichen Dank wieder unserem Namenssponsor! Die Firma „Pharmador“ mit ihrem Geschäftsführer Harald Schneider unterstützte uns wieder sehr. Vieles ginge nicht ohne sein Verständnis. Auch im Veranstaltungsbereich waren wir Spitze. Erstmals in Innsbruck führeten wir Österreichische Gehermeisterschaften durch – mit viel Er[1]folg. Unsere Jahresfixpunkte (Askö-Kindermeisterschaften und Jedermann Kinder 10-Kampf) konnten wir auch heuer wieder vorbildlich über die Bühne bringen. Besonderer Dank gebührt Andrea Draxl, Manfred Ossinger und Udo Frizzi für ihren tollen Einsatz. 57 Natürlich möchten wir uns bei allen unseren Trainern, Betreuern, Athleten, Funktionäre, Freunde, Unterstützer und Eltern für dieses großartige Jahr bedanken! Für alle Erfolge fehlt hier naturgemäß der Platz, daher auch diesmal wieder der Hinweis auf unsere Vereinshomepage www.iacleichtathletik.at in der Ihr alle Infos unseren Verein betreffend, aber auch über die Leichtathletik allgemein, abrufen könnt. Unser Webmaster Udo Frizzi ist da mit seinen Berichten und Bildern immer „up to date“. Unsere stolze IAC-Leichtathletik-Erfolgsbilanz (Stand 31.12.2010): 147 Österreichische Meistertitel und 1851 Tiroler Meistertitel.

2011

Etwas positiv überraschend konnten wir heuer das Vorjahresniveau mit 5 Österreichischen Meistertiteln und noch weiteren acht Medaillen halten (damit überschritten wir die 150-Titel-Grenze unserer Vereinsgeschichte!). Dies trotzdem wir wieder einiges an Verletzungspech beklagen mussten. Die Goldmedaillen holten sich Christina Scheffauer (2x) und Sebastian Kapferer (3x). Die Medaillen errangen neben Christina und Sebastian noch Marina Schneider, Claudia Stern und Stefan Kapferer. Christian Hoser holte sich bei den European Masters Games in Lignano die Goldmedaille im 10-Kampf. Kathrin Schulze wurde in der Halle Österreichische Mastersmeisterin und konnte dann die restlichen Meisterschaften aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mehr bestreiten. Wir wünschen ihr und ihrem Nachwuchs alles, alles Gute! Neben den bereits oben genannten AthletInnen trugen noch Polly Schmederer, Mike Stern und unsere 4x100m-Männerstaffel (Gotti Schöpf, Alois Moosbauer, Markus Gassner, Stefan Kapferer) zu den insgesamt 23 Tiroler Meistertiteln bei. Sehr erschwerend heuer für die Vorbereitungen und die Kidsgruppen die Hallensituation. Die Messehalle wurde im Jänner abgerissen und wir mussten in Turnhallen ausweichen. Dies ändert sich auch für die Wintersaison 2011/2012 nicht. Dies bedeutet für uns eine zusätzliche, nicht gerade geringe, finanzielle Mehrbelastung. Hoffentlich bekommen wir 2012 die uns von der Stadt Innsbruck versprochene neu adaptierte WUB-Halle rechtzeitig. Sehr erfreulich, dass unsere Kidsgruppen besonderen Zuspruch erfahren und wir wieder beide großen Nachwuchsveranstaltungen (Tiroler ASKÖ-Kindermeisterschaften und Jedermann-Kinderzehnkampf) vorbildlich über die Bühne brachten. Auch waren wir bei der organisatorisch sehr erfolgreichen Durchführung der Österreichischen Staatsmeisterschaften auf der USI maßgeblich beteiligt. Heuer veranstalteten wir auch 58 noch erstmals eine internationale Wurfserie mit drei Wettkämpfen in Innsbruck-Arzl. Abschließend wieder unserer besonderer Dank an unseren Sponsor Hari Schneider (Fa. Pharmador) und an unsere Trainer und Betreuer (Claudia Stern, Carina Schmarl, Andrea Draxl, Udo Frizzi, Thomas Ebner, Gotti Schöpf, Hannes Achleitner, Manfred Ossinger). Ein dickes Danke unseren SportlerInnen für ihren Einsatz und ihr vorbildliches und faires Verhalten und den Eltern und Partnern für ihre Unterstützung! Alle weiteren Infos wie immer auf unserer Vereinshomepage www.iachleichtathletik.at Unsere stolze IAC-Leichtathletik-Erfolgsbilanz (Stand 31.12.2011): 152 Österreichische Meistertitel und 1874 Tiroler Meistertitel.

2012

Trotz der widrigen Trainingsmöglichkeiten, vor allem im Winter, konnten wir unsere Erfolgsbilanz gegenüber letztem Jahr leicht verbessern: 6 ÖM und 28 TM-Titel (damit übersprangen wir die 1900er-Grenze!) gingen auf das Konto unserer AthletInnen. Unsere Österreichischen Meister waren Kathrin Schulze (2x), Christina Scheffauer (2x) und Sebastian Kapferer (2x). Bemerkenswert, dass Kathrin Schulze nach ihrer einjährigen Babypause bereits wieder zu ihrer alten Form zurückfand. Christina Scheffauer verteidigte ihre beiden Titel in der U23 und Sebastian Kapferer spezialisierte sich heuer auf den Hürdensprint und siegte in der Halle und im Freien. Bei den Masters holte sich heuer Dietmar Krabacher erstmals Gold über 100m. International herausragend die Teilnahme von Sebastian Kapferer bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Barcelona. Über 110mHürden belegte er in seinem Vorlauf den 5. Platz und verpasste den Einzug in die nächste Runde nur knapp. Ein weiteres internationales Highlight war der Masters-Weltrekord von Christian Hoser im 20Kampf. Im belgischen Turnhout holte er sich damit auch den Weltmeistertitel. Unsere Tiroler Meister 2012: Ausserlechner Sabrina, die U8-Mannschaft im 5Kampf: Lechleitner Luca, Rettenbacher Aaron und Thurnher Ben, Sebastian Kapferer, Christina Scheffauer, Marina Schneider, Polly Schmederer, Alois Moosbauer, Johannes Achleitner und Kathrin Schulze. Diese Erfolge verdanken wir vor allem unseren Top-TrainerInnen Claudia Stern, Johannes Achleitner und Obmann Peter Frizzi. Auch heuer mussten wir unser Kids-Wintertraining in Turnhallen absolvieren. Die WUB-Halle ist nur ein Provisorium und an dieser Situation wird sich scheinbar auch nächstes Jahr noch nichts ändern. Trotzdem verzeichneten wir einen Anstieg der bei uns trainierenden Kids. Diesen Erfolg verdanken wir unserem Kids-Koordinator Udo Frizzi mit seinem Team Thomas Ebner, Gotthard Schöpf und Carina Schmarl. Sehr erfolgreich organisierten wir auch heuer wieder den Jedermann Kinder10Kampf, die Tiroler Askö-Kindermeisterschaften und erstmals eine internationale Wurfserie mit 3 Terminen. Beim internationalen Arge-Alp-Meeting waren wir erfolgreicher, verantwortlicher Mitveranstalter. Vielen herzlichen Dank für alles vor allem unserem Sponsor Harald Schneider mit seiner Firma Pharmador, unseren Eltern, Helfern, Betreuern (namentlich Andrea und Petra Draxl, Manfred Ossinger). Ohne sie wäre der Vereinsbetrieb nicht in dieser erfolgreichen Form aufrecht zu erhalten. Unsere stolze IAC-Leichtathletik-Erfolgsbilanz (Stand 31.12.2012): 158 Österreichische Meistertitel und 1902 Tiroler Meistertitel.

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Vereinschronik 1999.pdf 58 KB
Vereinschronik 2000.pdf 38 KB
Vereinschronik 2001.pdf 41 KB
Vereinschronik 2002.pdf 28 KB
Vereinschronik 2003.pdf 37 KB
Vereinschronik 2004.pdf 27 KB
Vereinschronik 2005.pdf 45 KB
Vereinschronik 2006.pdf 45 KB
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